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PGA Tour 2026: Kalender, Majors & Termine – Alle Infos

by Tobias Bojko

Die PGA Tour 2026 läuft von der Sony Open Anfang Januar bis zur Tour Championship Ende August und umfasst 47 offizielle Turniere mit einem Gesamtpreisgeld von über 500 Millionen Dollar. Die vier Majors finden zwischen dem 10. April (Masters) und dem 19. Juli (The Open Championship) statt. Wer den kompletten Kalender, alle Termine und die wichtigsten Änderungen im Vergleich zu 2025 sucht, findet hier die Übersicht.

Turnierkalender 2026: Die wichtigsten Termine

Der PGA Tour Kalender 2026 umfasst 47 offizielle Turniere und beginnt traditionell im Januar mit der Sony Open in Hawaii. Besonders hervorzuheben sind die vier Major-Championships:

  • Masters Tournament (10.-13. April 2026) – Augusta National Golf Club
  • PGA Championship (15.-18. Mai 2026) – Baltusrol Golf Club
  • U.S. Open (18.-21. Juni 2026) – Shinnecock Hills Golf Club
  • The Open Championship (16.-19. Juli 2026) – Royal Troon Golf Club

Ein besonderes Highlight ist die Rückkehr der Genesis Invitational nach Riviera Country Club und das neue BMW Championship Format mit erweiterten Preisgeld-Ausschüttungen. Zwischen den Majors reihen sich die Signature Events, die WGC-Nachfolgeturniere und die Fall-Series-Events zu einem dichten Kalender, der von Januar bis in den späten August ohne größere Pause durchläuft. Die Wraparound-Saison, die es vor einigen Jahren noch gab, ist inzwischen vollständig einem Kalenderjahr-Modell gewichen: Die Saison 2026 beginnt und endet innerhalb desselben Jahres, was die Planung für Spieler und Fans deutlich übersichtlicher macht. Wichtig für Reiseplaner: Zwischen PGA Championship und U.S. Open liegt gut ein Monat, zwischen U.S. Open und The Open nur vier Wochen – wer alle vier Majors live verfolgen will, sollte diesen engen Sommerblock frühzeitig im Kalender blocken.

Die Top-Stars der PGA Tour 2026

Die PGA Tour Stars 2026 werden von etablierten Champions und aufstrebenden Talenten dominiert. Scottie Scheffler geht als amtierender FedEx Cup Champion in die neue Saison, während Jon Rahm seine Rückkehr zur PGA Tour nach seinem LIV Golf Intermezzo feiert.

Die Favoriten für 2026:

  • Scottie Scheffler – Weltranglistenerster und Masters-Champion
  • Rory McIlroy – Auf der Jagd nach seinem fünften Major-Titel
  • Viktor Hovland – Norwegens Golf-Hoffnung
  • Xander Schauffele – Konsistenter Major-Anwärter
  • Ludvig Åberg – Schwedens Rising Star

Besonders spannend wird die Entwicklung der jungen Generation um Tom Kim und Sahith Theegala, die bereits 2025 für Furore sorgten. Scheffler geht mit einer Scoring-Average von unter 69,0 Schlägen pro Runde als klarer Favorit auf jedes Signature Event, während McIlroy seinen Drive-Vorteil von durchschnittlich über 300 Metern Schlaglänge nutzen will, um besonders auf längeren Par-5-Bahnen wie der 13. in Augusta (Länge rund 510 Meter) Vorteile herauszuholen. Hovland arbeitet weiterhin an seinem Kurzspiel innerhalb von 100 Metern, das 2025 seine größte Schwachstelle war, während Åberg mit einem extrem konstanten Eisenspiel aus der 150-Meter-Zone auffällt.

Neue Formate und Regeländerungen

Die PGA Tour 2026 führt mehrere innovative Änderungen ein. Das neue „Signature Events“ Konzept wird auf zwölf Turniere ausgeweitet, die jeweils mit Preisgeldern von mindestens 20 Millionen Dollar dotiert sind.

Zusätzlich wird das FedEx Cup Playoff-System überarbeitet: Die Tour Championship behält ihr Stableford-Format bei, während die BMW Championship ein neues Cut-System nach drei Runden einführt. Konkret bedeutet das: Nach der dritten Runde scheiden die Plätze 51 bis 70 aus einem Feld von 70 Spielern aus, bevor am Schlusstag nur noch die besten 50 um den Titel und die Punkte für die Tour Championship kämpfen. Auch die Handicap-relevanten Amateurturniere im Rahmenprogramm der Tour, etwa Pro-Am-Runden vor den Signature Events, wurden angepasst: Amateure mit einem Handicap bis 18,4 dürfen künftig an mehr Pro-Am-Slots teilnehmen als bisher. Für Zuschauer vor Ort ändert sich außerdem das Ticketing-System – digitale Tickets mit dynamischer Preisgestaltung ersetzen ab 2026 die bisherigen Papiertickets bei allen Signature Events vollständig.

Preisgeld und Sponsoring-Highlights

Das Gesamtpreisgeld der PGA Tour steigt 2026 auf über 500 Millionen Dollar – ein neuer Rekord. Hauptsponsor FedEx verlängerte seinen Vertrag bis 2030, während neue Partnerschaften mit führenden Technologieunternehmen das Fan-Erlebnis revolutionieren werden.

Die Signature Events bieten nicht nur höhere Preisgelder, sondern auch kleinere Felder (maximal 80 Spieler) und garantierte Spots für die Top-50 der Weltrangliste. Zum Vergleich der Preisgeld-Kategorien lohnt ein direkter Blick auf die Zahlen:

TurnierkategorieAnzahl Events 2026Preisgeld pro TurnierFeldgröße
Majors4ca. 20-22 Mio. USD144-156 Spieler
Signature Events12mind. 20 Mio. USDmax. 80 Spieler
Reguläre Eventsca. 277-9 Mio. USD132-156 Spieler
FedEx Cup Playoffs315-40 Mio. USD (Tour Championship)50-70 Spieler

Der Gewinner der Tour Championship kann durch das gestaffelte FedEx-Cup-Bonussystem am Ende bis zu 25 Millionen Dollar allein für den Gesamtsieg der Saison erhalten – zusätzlich zum Turniersieg-Scheck. Das macht die Tour Championship im August finanziell zum lukrativsten Einzelturnier des Jahres, noch vor dem Masters.

Internationale Expansion und TV-Übertragungen

Die PGA Tour setzt 2026 verstärkt auf internationale Märkte. Erstmals wird ein offizielles Tour-Event in Deutschland ausgetragen – die BMW German Open im Golf Club München Eichenried.

TV und Streaming:

  • Sky Sport überträgt alle Major-Championships live
  • Eurosport zeigt wöchentlich vier Signature Events
  • PGA Tour Live erweitert das Streaming-Angebot
  • Neue VR-Übertragungen für ausgewählte Turniere

Die BMW German Open in Eichenried, einem Platz mit Par 72 und einer Gesamtlänge von rund 6.400 Metern von den hinteren Abschlägen, dürfte für europäische Fans der Höhepunkt der Saison auf heimischem Boden werden. Die Zeitverschiebung zu den US-Turnieren bleibt für deutsche Zuschauer weiterhin eine Herausforderung: Die meisten Schlussrunden der PGA-Tour-Events an der US-Westküste, etwa die Genesis Invitational in Riviera, starten erst gegen 22 Uhr MEZ und enden teilweise erst gegen 4 Uhr morgens deutscher Zeit. Wer die Übertragung nicht komplett live verfolgen kann, greift auf die Highlight-Zusammenfassungen von Sky Sport und die On-Demand-Wiederholungen auf PGA Tour Live zurück.

Häufige Fehler bei der Kalenderplanung – und wie man sie vermeidet

  • Fehler: Zeitzonen ignorieren und Startzeiten verpassen. Besser: Alle Startzeiten grundsätzlich in MEZ/MESZ umrechnen und Erinnerungen mindestens einen Tag vorher setzen.
  • Fehler: Signature Events mit regulären Events verwechseln und dadurch schwächere Felder erwarten. Besser: Vor jedem Turnier prüfen, ob es zu den zwölf Signature Events zählt, da dort die komplette Weltspitze antritt.
  • Fehler: Tickets für Major-Praxisrunden zu spät buchen. Besser: Tickets für Practice Rounds mindestens vier bis sechs Monate im Voraus sichern, da diese oft schneller ausverkauft sind als Turniertage.
  • Fehler: Den Unterschied zwischen FedEx-Cup-Punkten und Preisgeld nicht beachten. Besser: Für die Playoff-Qualifikation zählt ausschließlich die FedEx-Cup-Punktzahl der Top 70, nicht die Höhe des gewonnenen Preisgelds.
  • Fehler: Wetterrisiken bei Frühjahrsturnieren unterschätzen. Besser: Bei Turnieren im März und April, etwa THE PLAYERS, immer einen Wetter-Puffertag in der Reiseplanung einbauen, da Verlegungen wegen Gewitter keine Seltenheit sind.

Ausblick: Was Golffans erwartet

Die PGA Tour 2026 wird durch technische Innovationen wie Live-Tracking aller Spieler, erweiterte Statistiken und interaktive Fan-Erlebnisse geprägt sein. Nachhaltigkeit steht ebenfalls im Fokus – alle Signature Events sollen CO2-neutral ausgetragen werden.

Mit der stärksten internationalen Konkurrenz seit Jahren und einem Preisgeld-Rekord verspricht die Saison 2026 ein Meilenstein in der Geschichte der PGA Tour zu werden. Golffans dürfen sich auf zwölf Monate voller Spannung, Emotionen und Weltklasse-Golf freuen. Besonders der direkte Vergleich zwischen den Top-5 der Weltrangliste bei den vier Majors wird zeigen, ob Scheffler seine Dominanz aus den Vorjahren bestätigen kann oder ob McIlroy, Rahm und die junge Generation um Åberg und Hovland die Kräfteverhältnisse verschieben. Auch das Verhältnis zwischen PGA Tour und LIV Golf bleibt ein Dauerthema, das die Berichterstattung über die gesamte Saison begleiten wird.

Häufig gestellte Fragen zur PGA Tour 2026

Wann startet die PGA Tour Saison 2026?

Die Saison startet traditionell im Januar mit der Sony Open in Hawaii. Danach folgt ein dichter Kalender mit 47 offiziellen Turnieren bis zur Tour Championship im August.

Wie viele Majors gibt es 2026 und wann finden sie statt?

Es gibt vier Majors: das Masters Tournament vom 10. bis 13. April in Augusta, die PGA Championship vom 15. bis 18. Mai in Baltusrol, die U.S. Open vom 18. bis 21. Juni in Shinnecock Hills und The Open Championship vom 16. bis 19. Juli in Royal Troon.

Was sind die Signature Events und warum sind sie wichtig?

Signature Events sind zwölf besonders hoch dotierte Turniere mit Preisgeldern von mindestens 20 Millionen Dollar und kleineren Feldern von maximal 80 Spielern. Sie garantieren den Top-50-Spielern der Weltrangliste einen Startplatz und bündeln damit die stärkste Konkurrenz der Saison außerhalb der Majors.

Wo kann man die PGA Tour 2026 in Deutschland verfolgen?

Sky Sport überträgt alle vier Majors live, Eurosport zeigt wöchentlich vier Signature Events, und PGA Tour Live bietet ein erweitertes Streaming-Angebot inklusive neuer VR-Übertragungen für ausgewählte Turniere.

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