Die richtige Griffhaltung im Golf hängt von der Größe deiner Hände, deiner Fingerlänge und deiner Schwunggeschwindigkeit ab. Golfer mit kleineren Händen oder schwächerer Handkraft fahren meist besser mit dem Interlocking-Grip, während Spieler mit großen Händen den Overlap-Grip bevorzugen. Anfänger mit sehr wenig Handkraft testen zusätzlich den Baseball-Grip, bevor sie sich festlegen.
Die drei Grundgriffe im Überblick
Beim Golf gibt es drei etablierte Grifftechniken, die sich in der Verbindung der Hände am Schlägergriff unterscheiden. Der Overlap-Grip (auch Vardon-Grip genannt, benannt nach dem britischen Golfer Harry Vardon) legt den kleinen Finger der unteren Hand über den Zeigefinger der oberen Hand. Diese Variante nutzen laut Schätzungen von Golflehrern etwa 80 Prozent der Tourspieler.
Der Interlocking-Grip verhakt den kleinen Finger der unteren Hand mit dem Zeigefinger der oberen Hand ineinander. Tiger Woods und Jack Nicklaus spielten beide mit dieser Variante, obwohl beide keine besonders kleinen Hände hatten – ein Beleg dafür, dass Handgröße nicht das einzige Kriterium ist.
Der Baseball-Grip (Ten-Finger-Grip) lässt alle zehn Finger den Schläger umschließen, ohne Überlappung oder Verhakung. Diese Methode eignet sich besonders für Kinder, Senioren und Golfer mit Arthrose oder eingeschränkter Griffkraft, da weniger Kraft in den Fingern nötig ist, um den Schläger zu kontrollieren.
Wie du deinen Grip Schritt für Schritt aufbaust
Beginne mit der linken Hand (für Rechtshänder). Lege den Griff diagonal über die Finger, nicht in die Handfläche, sodass der Schlägergriff vom untersten Fingerglied des Zeigefingers bis zum Handballen verläuft. Der V-förmige Winkel zwischen Daumen und Zeigefinger sollte zur rechten Schulter zeigen – das nennt man eine „starke