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Golf Rückschwung lernen: Backswing Technik Guide 2025

Der Rückschwung (Backswing) – Energieaufbau für den Schwung

by Tobias Bojko
Rückschwung

Was ist der Rückschwung beim Golf?

Der Rückschwung beschreibt die Bewegung des Schlägers vom Adress bis zur höchsten Position hinter dem Körper. Er dient dem Aufbau von Energie und Spannung, die beim Durchschwung wieder freigesetzt wird. Ein guter Rückschwung ist kontrolliert, rhythmisch und erzeugt maximale Schulterrotation.

Die 4 Phasen des Rückschwungs

1. Takeaway (Abzug)

Der Schläger wird mit den Händen, Armen und Schultern gemeinsam nach hinten geführt – nicht nur mit den Handgelenken. Der Schläger bleibt in den ersten 30 cm möglichst niedrig und gerade. Fehler hier führen zu einem Inside-Out oder Outside-In Schwungpfad.

2. Schulterrotation

Die linke Schulter dreht sich unter das Kinn – mindestens 90 Grad bei einem vollen Schwung. Die Hüfte rotiert dabei nur etwa 45 Grad. Diese Differenz zwischen Schulter- und Hüftrotation erzeugt die sogenannte X-Faktor Spannung – die Grundlage für Schwungkraft.

3. Gewichtsverlagerung

Während des Rückschwungs verlagert sich das Gewicht auf den rechten Fuß (für Rechtshänder). Der Innenseite des rechten Fußes bleibt dabei auf dem Boden – kein Aufrollen. Diese stabile Basis ermöglicht eine kraftvolle Umkehrbewegung.

4. Die Schlägerposition oben

In der Topposition zeigt der Schläger idealerweise parallel zum Boden und zur Ziellinie. Der linke Arm bleibt gestreckt (leicht gebeugt ist ok), die Handgelenke sind vollständig gekockt. Zu viel Überdrehen führt zu Kontrollverlust.

Häufige Fehler beim Rückschwung

  • Zu kurzer Rückschwung: Führt zu Kraftverlust und Überaktivität der Arme beim Durchschwung
  • Überdrehung: Der Schläger geht über die Parallele – Kontrollverlust und Inkonsistenz
  • Heben statt Drehen: Arme heben den Schläger ohne Schulterrotation – führt zu Steep und Slice
  • Kopfbewegung: Zu viel seitliche Kopfbewegung destabilisiert den gesamten Schwung
  • Gewicht bleibt links: Reverse Pivot – Gewicht bleibt beim Rückschwung auf dem linken Fuß

3 Übungen für einen besseren Rückschwung

Übung 1: Schulterrotations-Drill

Lege einen Schläger quer über deine Schultern und halte ihn mit beiden Händen fest. Drehe dich in die Rückschwungposition – die linke Schulter zeigt zur Ziellinie, die rechte Schulter nach hinten. Halte 3 Sekunden, dann Durchschwung. 20 Wiederholungen täglich.

Übung 2: Einarmiger Rückschwung

Schwinge nur mit dem linken Arm (Rechtshänder) zurück. Das zwingt dich zur korrekten Rotation und verhindert das Heben mit den Armen. Langsam und kontrolliert ausführen.

Übung 3: Vor dem Spiegel üben

Stelle dich seitlich vor einen großen Spiegel und beobachte deinen Rückschwung. Prüfe: Ist der linke Arm gestreckt? Zeigt der Schläger oben parallel zum Boden? Rotieren die Schultern genug? Videoanalyse hilft enorm.

Rückschwung Tempo – langsamer ist besser

Viele Amateure machen den Rückschwung zu schnell. Ein langsamer, kontrollierter Rückschwung gibt dir mehr Zeit zur Schulterrotation und verbessert das Timing der Umkehrbewegung. Versuche ein Tempo-Verhältnis von 3:1 – dreimal so langsam zurück wie vor.

Fazit

Ein guter Rückschwung ist die Basis für alles im Golf. Investiere Zeit in die korrekte Technik – besonders in Schulterrotation, Gewichtsverlagerung und Tempo. Schon kleine Verbesserungen im Backswing können dein gesamtes Spiel transformieren.

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