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Golf Übungen für zuhause: Rotationstraining mit Handtuch zur Verbesserung der Rumpfrotation

Golf Übungen für zuhause: 7 effektive Drills für Technik, Balance & Konstanz

Gerade in der Off-Season oder an Tagen mit wenig Zeit kannst du zuhause enorm viel für dein Golfspiel tun.
Du brauchst dafür weder viel Platz noch teures Equipment. Entscheidend ist, dass du gezielt an den richtigen Grundlagen arbeitest.

Die folgenden Golf Übungen für zuhause verbessern Beweglichkeit, Stabilität, Rhythmus und Schlagqualität –
also genau die Bereiche, die im Amateurspiel den größten Einfluss auf konstante Ergebnisse haben.

Egal ob Anfänger oder fortgeschrittener Golfer: Mit diesen Drills bleibst du technisch sauber, entwickelst ein besseres
Körpergefühl und kommst konstanter an den Ball – auch ohne Golfplatz oder Driving Range.

1. Rotationstraining mit Handtuch

Eine saubere Rumpfrotation ist die Grundlage für Länge, Kontrolle und einen wiederholbaren Golfschwung.
Viele Amateure schwingen zu stark aus den Armen – diese Golf-Übung für zuhause hilft dir, den Oberkörper richtig einzusetzen.

Klemme ein Handtuch zwischen deine Hände, gehe in die Golf-Setup-Position und rotiere kontrolliert nach rechts und links.
Achte darauf, dass Hüfte und Oberkörper gemeinsam arbeiten und dein Stand stabil bleibt.

Coaching-Tipp: Führe die Bewegung langsam und bewusst aus. Qualität ist wichtiger als Tempo.

  • Verbessert: Rotation, Beweglichkeit, Tempo
  • Dauer: 2–3 Minuten
  • Equipment: keins

2. Balance-Übung auf einem Bein

Balance ist eine der meist unterschätzten Fähigkeiten im Golf.
Ein instabiler Stand führt fast immer zu Timing-Problemen im Treffmoment.

Stelle dich in die Golfhaltung, hebe ein Bein leicht an und halte die Position 20–30 Sekunden.
Atme ruhig weiter und vermeide Ausgleichsbewegungen mit den Armen. Danach Seite wechseln.

Typischer Fehler: Zu viel Bewegung im Oberkörper – Ziel ist Stabilität, nicht Ausgleich.

  • Verbessert: Stabilität, Gleichgewicht, Konstanz im Treffmoment
  • Dauer: ca. 2 Minuten
  • Equipment: keins

3. Langsamer Technik-Schwung (Slow Motion Drill)

Der Slow-Motion-Drill gehört zu den effektivsten Golf Übungen für zuhause,
um Technikfehler sichtbar zu machen und Bewegungsabläufe zu stabilisieren.

Führe deinen kompletten Schwung extrem langsam aus – idealerweise 10 bis 15 Sekunden pro Bewegung.
Du wirst sofort spüren, wo Rhythmus, Sequenzierung oder Balance nicht stimmen.

Warum das funktioniert: Langsame Bewegungen verbessern das Körpergefühl und die neuronale Steuerung.

  • Verbessert: Technik, Sequenzierung, Rhythmus
  • Dauer: 5 Minuten
  • Equipment: optional Schläger

4. Wandkontakt-Übung zur besseren Schulterdrehung

Viele Golfer drehen im Rückschwung zu wenig oder verlieren den Raum für eine saubere Schwungbahn.
Diese Golf-Übung für zuhause hilft dir, die Schulterdrehung korrekt auszuführen.

Stelle dich mit der linken Schulter (für Rechtshänder) leicht an eine Wand.
Führe den Rückschwung aus, ohne die Wand zu berühren. So lernst du, Platz für die Rotation zu schaffen.

  • Verbessert: Schulterdrehung, Schwungweg, Raumgefühl
  • Dauer: 3 Minuten
  • Equipment: Wand

5. Griffdruck-Training

Zu viel Griffdruck kostet Tempo, Weite und Gefühl.
Diese Golf-Übung für zuhause hilft dir, den optimalen Spannungsgrad im Griff zu finden.

Halte den Schläger und wechsle bewusst zwischen „zu locker“, „zu fest“ und der idealen Mitte.
Dein Körper lernt mit der Zeit automatisch den richtigen Druck.

  • Verbessert: Gefühl, Schlagweite, Konstanz
  • Dauer: 2 Minuten
  • Equipment: Schläger oder Stock

6. Putten auf einer geraden Linie

Putten lässt sich perfekt zuhause trainieren.
Diese Übung verbessert Ausrichtung, Startlinie und Treffmoment.

Lege ein Lineal, eine Schnur oder einen Klebestreifen auf den Boden
und rolle 20 Putts entlang der Linie. Fokus liegt auf einer sauberen Startlinie.

  • Verbessert: Startlinie, Puttkonstanz, Gefühl
  • Dauer: 5 Minuten
  • Equipment: Putter + Linie

7. Impact-Check mit Matte oder Blatt Papier

Ein sauberer Ballkontakt ist entscheidend für konstante Schläge.
Diese Golf-Übung für zuhause trainiert den richtigen Eintreffwinkel.

Lege ein Blatt Papier oder eine Impact-Matte auf den Boden
und führe halbe Schwünge aus. Ziel ist: erst Ball, dann Boden.

  • Verbessert: Ballkontakt, Eintreffwinkel, Präzision
  • Dauer: 5 Minuten
  • Equipment: Papier oder Impact-Matte

Trainingspläne für Golf zuhause

10 Minuten – wenig Zeit

  • Rotationstraining mit Handtuch
  • Balance-Übung auf einem Bein
  • Slow Motion Drill

15 Minuten – Technik & Gefühl

  • Rotationstraining
  • Griffdruck-Training
  • Putten auf gerader Linie

Fazit: Kleine Golf Übungen zuhause, große Wirkung

Du brauchst keinen Golfplatz, um besser zu werden.
Schon 10–15 Minuten tägliches Training reichen aus, um konstanter zu schlagen,
stabiler zu stehen und mehr Gefühl im Schwung zu entwickeln.

Diese Golf-Übungen für zuhause sind einfach, effektiv und ideal für die Off-Season,
das Büro oder Tage mit wenig Zeit.

Häufige Fragen zu Golf Übungen zuhause

Wie oft sollte man Golf zuhause trainieren?

Bereits 10–15 Minuten pro Tag reichen aus. Regelmäßigkeit ist wichtiger als lange Einheiten.

Sind Golf Übungen zuhause auch für Anfänger geeignet?

Ja. Gerade Anfänger profitieren stark von Balance- und Slow-Motion-Übungen,
da sie Technik und Körpergefühl verbessern.

Brauche ich Equipment?

Nein. Die meisten Übungen funktionieren ohne Hilfsmittel.

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Golftraining im Indoor-Studio von Rolf Kinkel in Potsdam – Analyse und Putting-Übungen mit High-Tech

Rolf Kinkel: AimPoint, High-Tech und das Geheimnis besserer Scores

Golf ist voller Details – und oft entscheiden die kleinsten davon über Erfolg oder Frust auf der Runde. In Potsdam zeigt PGA Professional Rolf Kinkel, wie modernes Golftraining funktioniert: mit Erfahrung, High-Tech-Tools und einem klaren Fokus auf das, was wirklich zählt – Putten.

Wer schon einmal auf dem Grün stand, weiß: Putts können alles zerstören oder retten. Rund vierzig Prozent aller Schläge auf einer 18-Loch-Runde entfallen auf diesen Teil des Spiels – und trotzdem wird das Training des langen Spiels von vielen Golfern oft bevorzugt. Rolf Kinkel geht hier einen anderen Weg. Er hat sich seit Jahren darauf spezialisiert, das Kurzspiel in den Mittelpunkt zu stellen. Mit Methoden wie AimPoint, modernsten Analyse-Tools wie PuttView und dem SAM PuttLab sowie eigens entwickelten Trainingshilfen bietet er eine Kombination, die einzigartig in der Region Berlin/Brandenburg ist.

Kinkel selbst ist ein erfahrener PGA Professional, der nicht nur durch seine lange Tätigkeit auf der Anlage in Potsdam überzeugt, sondern auch durch sein ständiges Streben nach Weiterentwicklung. Während viele Trainer ihren Fokus auf den klassischen Schwung legen, geht er einen Schritt weiter: Er macht sichtbar, was die meisten Spieler nur erahnen. Wo genau zeigt der Putter im Treffmoment hin? Wie konstant ist die Schlagfläche wirklich? Und warum rollen manche Putts nie auf der gedachten Linie, selbst wenn sich der Schlag „gut“ anfühlt? Antworten darauf liefert er nicht durch Bauchgefühl, sondern durch messbare Daten.

Golftraining mit Technologie und Analyse

Golftraining mit Technologie und Analyse

Eine seiner stärksten Waffen ist AimPoint, eine Methode des Greenreadings, die weltweit von Tourspielern eingesetzt wird. Dabei lernen Spieler, die Neigung und Geschwindigkeit der Grüns mit ihren eigenen Füßen zu lesen und so präzisere Linien zu finden. Kinkel gehört zu den wenigen zertifizierten AimPoint-Instruktoren in Deutschland – ein Alleinstellungsmerkmal, das ihn weit über Potsdam hinaus bekannt macht. Für viele Schüler ist es ein Aha-Erlebnis, wenn sie zum ersten Mal erleben, dass man Breaks nicht schätzen muss, sondern mit einem klaren System berechnen kann.

Doch Rolf belässt es nicht bei Theorie. Mit PuttView wird die gedachte Linie per Laser direkt auf das Grün projiziert. Spieler sehen so nicht nur, wo sie zielen sollten, sondern auch, ob ihr Ball tatsächlich dieser Linie folgt. Das SAM PuttLab wiederum analysiert die Bewegung des Putters mit höchster Präzision und macht selbst kleinste Abweichungen sichtbar. Ergänzt wird dieses Setup durch Trainingshilfen aus seiner eigenen Entwicklung, wie das System Besser Zielen oder spezielle Putting-Matten, die nicht nur im Studio, sondern auch zu Hause eingesetzt werden können. Dieses Zusammenspiel von modernster Technik, klarer Didaktik und praktischen Hilfen schafft ein Trainingsumfeld, das in Deutschland seinesgleichen sucht.

Ich selbst habe Rolf aufgesucht, weil ich ein Problem hatte, das mich seit Monaten begleitete: Mein Stand war zu offen, und ich zog den Ball bei fast jedem Putt leicht nach links. Es fühlte sich konstant an, aber eben konstant falsch. Schon in der ersten Einheit konnte Rolf mit Hilfe von PuttView und dem PuttLab zeigen, wo der Fehler lag. Mit kleinen Anpassungen an meiner Ausrichtung und der Putterführung bekam ich sofort das Gefühl, wieder Kontrolle zu haben. Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, wie wertvoll es ist, wenn ein Trainer nicht nur „Tipps“ gibt, sondern Zusammenhänge sichtbar macht und eine Lösung direkt erlebbar wird.

Golf Putting Green mit Löchern - Puttview Game

Golf Putting Green mit Löchern – Puttview Game

Für viele Golferinnen und Golfer ist genau das der entscheidende Punkt. Es geht nicht darum, ein neues Schwungmodell zu lernen oder den Putter komplett zu wechseln. Es geht darum, die eigenen Fehler zu erkennen, zu verstehen und mit klaren Schritten zu korrigieren. Dass Rolf Kinkel dabei nicht nur über enorme Erfahrung verfügt, sondern auch ein Pädagoge im besten Sinne ist, macht jede Einheit nicht nur lehrreich, sondern auch motivierend. Wer bei ihm trainiert, geht nicht mit einem Kopf voller Theorie nach Hause, sondern mit einem Werkzeugkasten, den er sofort auf dem Platz anwenden kann.

Und die Ergebnisse sprechen für sich: Weniger Dreiputts, mehr Sicherheit auf kurzen Putts, und am Ende vor allem eines – ein deutlich besserer Score. Wer in Berlin oder Brandenburg lebt und ernsthaft an seinem Spiel arbeiten möchte, kommt an Rolf Kinkel nicht vorbei. AimPoint, High-Tech-Analyse und seine persönliche Erfahrung machen ihn zu einer der ersten Adressen, wenn es um effektives Golftraining in Deutschland geht.

Fazit: Rolf Kinkel verbindet Erfahrung, modernste Technologie und innovative Methoden wie AimPoint zu einem Training, das Ergebnisse liefert. Für alle, die den schnellsten Weg zu besseren Runden suchen, ist ein Besuch in Potsdam Pflicht.

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Rückschwung

Der Rückschwung im Golf: So legst du den Grundstein für einen perfekten Schlag

Ein sauberer Rückschwung ist das Fundament eines erfolgreichen Golfschwungs. Für viele wirkt er unspektakulär – doch in Wahrheit entscheidet er maßgeblich über Ballflug, Schlagweite und Kontrolle. Wer hier sauber arbeitet, hat im Abschwung deutlich bessere Karten.

Beispiel aus der Praxis: Du kennst es vielleicht – der Schwung fühlt sich gut an, aber der Ball fliegt nach rechts ins Rough oder bleibt viel zu kurz. Oft liegt das Problem nicht im Treffmoment, sondern im Rückschwung: Arme zu früh gebeugt, Körper nicht richtig rotiert, Gewichtsverlagerung zu spät. Genau hier setzen wir an.

In diesem Guide erfährst du Schritt für Schritt, worauf es beim Rückschwung ankommt: Wie du Arme, Schultern, Hüfte und Gewicht optimal koordinierst – und welche häufigen Fehler du vermeiden solltest. Ideal für Anfänger und Fortgeschrittene, die ihr Spiel auf das nächste Level bringen wollen.

Die Bewegung der Arme und des Körpers

Im Rückschwung beginnt die Bewegung in den Händen und Armen, die den Schläger auf die richtige Flugbahn bringen. Dabei ist es wichtig, dass der Rückschwung in einem flüssigen, kontrollierten Tempo ausgeführt wird. Ein zu schneller oder zu ruckartiger Rückschwung kann die Harmonie der Bewegung stören und führt oft zu Fehlern im Treffmoment.

Die Arme und der Körper müssen im Einklang arbeiten. Der Oberkörper dreht sich während des Rückschwungs, um den Schwungweg zu verlängern und die größtmögliche Kraft aufzubauen. Die Bewegung der Arme sollte dabei nicht isoliert sein – sie sind die Verbindung zwischen der Körperrotation und dem Schläger. Wenn die Arme zu sehr unabhängig vom Körper bewegt werden, kann es zu einem inkonsistenten Schwung kommen, was die Ballkontrolle erschwert.

Wie die Schultern und Hüften zusammenarbeiten

Der Rückschwung beginnt oft mit einer gleichmäßigen Drehung des Oberkörpers. Die Schultern drehen sich um etwa 90 Grad, während die Hüften sich nur etwa halb so weit drehen, in der Regel um 45 Grad. Dieses Ungleichgewicht zwischen Schulter- und Hüftrotation erzeugt eine starke Spannung im Rumpf, die als „X-Faktor“ bezeichnet wird. Je größer diese Diskrepanz, desto mehr Energie kann im Rückschwung aufgebaut werden.

Ein fehlerfreier Rückschwung setzt voraus, dass die Schultern zuerst die Führung übernehmen, gefolgt von der kontrollierten Hüftdrehung. Wichtig ist, dass diese Bewegung im Rhythmus und nicht zu ruckartig erfolgt, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Die Hüften sind der Schlüssel zur Stabilität, während die Schultern für die Rotation und somit den Aufbau der Schwungkraft sorgen.

Die Bedeutung des linken Arms (bei Rechtshändern)

Für rechtshändige Golfer spielt der linke Arm eine entscheidende Rolle im Rückschwung. Er ist das stabile „Fundament“, das den Schwungradius aufrechterhält und so für eine konstante Schlagfläche sorgt. Ein häufiger Fehler bei Anfängern ist es, den linken Arm zu früh zu beugen oder ihn nicht gestreckt zu halten. Dies führt zu einem kürzeren Schwungweg und einem Verlust an Schwungkraft.

Warum der linke Arm gerade bleiben sollte

Ein gestreckter linker Arm sorgt nicht nur für einen größeren Schwungbogen, sondern hilft auch dabei, den Schläger während des gesamten Schwungs stabil zu führen. Wenn der linke Arm gebeugt ist, verändert sich der Abstand zwischen Schlägerkopf und Ball, was zu inkonsistenten Treffmomenten führen kann. Der gestreckte Arm sorgt dafür, dass die Schlagfläche im Treffmoment square ist, also im richtigen Winkel zum Ball steht.

Darüber hinaus sorgt der gestreckte linke Arm für einen besseren Rhythmus im Schwung. Es ist leichter, den Schwungfluss aufrechtzuerhalten, wenn der Arm die Bewegung kontrolliert begleitet, anstatt sich zu sehr zu beugen und somit unkontrollierte Bewegungen auszulösen. Ein gerader linker Arm hilft also nicht nur bei der Kraft, sondern auch bei der Präzision und Konsistenz im Schwung.

Gewichtsverlagerung: Aufbau von maximaler Kraft

Eine der häufig übersehenen, aber dennoch entscheidenden Komponenten des Rückschwungs ist die Gewichtsverlagerung. Um die größtmögliche Kraft für den Schlag zu generieren, muss das Gewicht des Spielers während des Rückschwungs allmählich auf den hinteren Fuß verlagert werden. Bei einem rechtshändigen Golfer bedeutet das, dass das Gewicht von beiden Füßen auf den rechten Fuß verlagert wird.

Diese Gewichtsverlagerung sorgt dafür, dass der Körper bereit ist, das Gewicht im Abschwung wieder nach vorne zu bringen. Der Übergang des Gewichts von hinten nach vorne erzeugt eine explosive Kraft, die beim Schlag in den Ball fließt. Ohne eine effektive Gewichtsverlagerung bleibt der Schwung kraftlos und führt zu weniger Ballgeschwindigkeit und kürzeren Schlägen.

Wie man das Gewicht auf den hinteren Fuß verlagert

Die Gewichtsverlagerung sollte eine natürliche Folge der Körperrotation sein. Während sich der Oberkörper dreht und die Schultern den Rückschwung anführen, sollte das Gewicht allmählich auf den hinteren Fuß verlagert werden. Dies geschieht nicht abrupt, sondern in einer fließenden Bewegung. Zu Beginn des Rückschwungs ist das Gewicht noch gleichmäßig auf beide Füße verteilt, aber mit der Drehung des Körpers verlagert es sich immer mehr auf den hinteren Fuß.

Eine gute Orientierungshilfe für die Gewichtsverlagerung ist die Vorstellung, dass man sich im Rückschwung gegen ein festes Standbein „drückt“. Das Standbein (bei einem rechtshändigen Golfer das rechte Bein) dient als Stabilitätspunkt, um die Gewichtsverlagerung kontrolliert und effektiv auszuführen. Zu beachten ist jedoch, dass das Gewicht nicht zu weit nach hinten verlagert wird, da dies zu einem Verlust der Balance führen kann.

Was machen Profis anders im Rückschwung?

Ein Blick auf Tour-Spieler zeigt, wie wichtig Präzision im Rückschwung ist. Tiger Woods zeichnet sich durch eine unglaubliche Stabilität im unteren Körper aus, während Rory McIlroy für seine explosive Drehung und perfekte Schulter-Hüft-Trennung bekannt ist. Bei beiden ist die Gewichtsverlagerung nahezu perfekt getimt – ein Vorbild für jeden ambitionierten Golfer.

3 effektive Übungen für zuhause

  • Wand-Drill: Stell dich seitlich zur Wand. Führe den Rückschwung aus, ohne dass der Schläger die Wand berührt. So trainierst du die richtige Schwungebene.
  • Spiegel-Kontrolle: Stelle dich vor einen Spiegel und überprüfe die Streckung deines linken Arms und die Rotation deiner Schultern.
  • Balance-Drill: Stelle dich auf ein dickes Kissen oder Balance-Pad und führe langsam Rückschwünge aus. Das verbessert deine Körperkontrolle und Gewichtsverlagerung.

Top 5 Fehler im Rückschwung

  1. Linker Arm zu früh gebeugt
  2. Zu viel Handgelenkeinsatz
  3. Fehlende Schulterrotation
  4. Unkontrollierte Hüftbewegung
  5. Fehlende Gewichtsverlagerung auf das hintere Bein

FAQ zum Rückschwung

Muss der linke Arm immer gestreckt sein?

Ja, idealerweise – zumindest bis zur Spitze des Rückschwungs. Danach darf er sich leicht entspannen.

Wie lange dauert es, einen soliden Rückschwung zu lernen?

Mit regelmäßigem Training kannst du innerhalb weniger Wochen spürbare Fortschritte erzielen. Konstanz ist entscheidend.

Hilft mir ein Trainer beim Rückschwung?

Absolut. Ein Trainer erkennt Fehler, die du selbst nicht siehst – und gibt dir gezielte Korrekturen.

Wie kann ich den Rückschwung am besten kontrollieren?

Videoanalyse mit dem Smartphone und Übungen vor dem Spiegel helfen enorm.

Foto: ID_Anuphon/stock.adobe.com

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Golf-Trainingsvideos

Golf-Trainingsvideos für Anfänger: Wie du YouTube sinnvoll nutzt

Golf ist ein faszinierender Sport, der Geduld, Präzision und mentale Stärke erfordert. Für Einsteiger:innen bieten Golf-Trainingsvideos eine niedrigschwellige Möglichkeit, sich grundlegende Techniken anzueignen – kostenlos, flexibel und rund um die Uhr. Doch bringen diese Videos wirklich Fortschritte? Und worauf solltest du bei der Auswahl achten?

Hinweis aus der Praxis: Ich habe in 2,5 Jahren täglichem Training (3–6 Stunden) den Weg auf Handicap 9 geschafft – unter anderem mit Unterstützung durch Videotraining. Richtig genutzt, kann YouTube dir helfen, dein Spiel gezielt zu verbessern – aber nur, wenn du auch weißt, worauf du achten musst.

1. Vorteile: Lernen in deinem Tempo

Golf-Videos auf YouTube und anderen Plattformen kannst du jederzeit abrufen. Ob früh morgens vor der Runde oder abends zur Analyse deines Schwungs – die Inhalte sind jederzeit verfügbar. Das erlaubt dir, Techniken mehrfach anzusehen, zu pausieren und in deinem Tempo umzusetzen.

2. Kostenlos und trotzdem wertvoll?

Viele der besten Golf-Coaches teilen ihr Wissen gratis auf YouTube. Für Anfänger mit begrenztem Budget ist das ein großer Vorteil. Du bekommst hochwertige Inhalte, ohne für jede Unterrichtsstunde tief in die Tasche greifen zu müssen. Ergänzend kannst du Trainingshilfen nutzen, um das Gelernte direkt zu üben.

3. Visuelles Lernen – der große Pluspunkt

Golf ist ein Sport der Bewegungsabläufe. Videoformate bieten klare Vorteile gegenüber reinem Text oder Erklärungen auf der Driving Range. Durch Wiederholungen, Zeitlupen oder Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven kannst du Technik besser verinnerlichen.

4. Aber: Es fehlt die persönliche Korrektur

Was YouTube nicht kann: Auf deine individuellen Fehler eingehen. Ein Video zeigt Standardlösungen – doch dein Slice, Fat Shot oder Push hat vielleicht andere Ursachen. Daher unser Tipp: Kombiniere Video-Lernen mit gezieltem Training vor Ort. Noch effektiver wird’s mit Indoor-Golftraining in der Off-Season.

5. Gefahr: Zu viele Quellen verwirren dein Unterbewusstsein

Gerade Anfänger schauen oft viele verschiedene YouTuber:innen – was schnell kontraproduktiv werden kann. Warum? Unser Unterbewusstsein lernt Bewegungen durch Wiederholung. Zu viele verschiedene Schwungmodelle gleichzeitig führen zu einem Mix, der den Fortschritt blockiert.

Praxis-Tipp: Suche dir 1–2 Trainer:innen aus, deren Stil dir liegt – und bleibe über mehrere Wochen bei dieser Linie. Erst wenn du diese sicher umsetzen kannst, erweitere deine Quellen.

6. Welche Kanäle eignen sich für Einsteiger:innen?

  • Me and My Golf: Klare, strukturierte Erklärungen mit Fokus auf Grundlagen
  • Oliver Heuler (Deutsch): Einer der renommiertesten Golftrainer im deutschsprachigen Raum. Seine Videos bieten tiefgehende Analysen und verständliche Technik-Erklärungen – ideal für alle, die systematisch besser werden wollen. Zum YouTube-Kanal
  • Golfschwung lernen (Deutsch): Viele Übungen und Technikreihen für Anfänger

7. Welche Inhalte solltest du priorisieren?

Starte mit den Basics: Griff, Setup, Ausrichtung, Schwungebene. Vermeide es, direkt mit Spezialtechniken (z. B. Bunkerschläge oder Draw/Fade) anzufangen – das überfordert nur. Du kannst z. B. mit unseren Artikeln über das Rückschwung-Timing oder den Abschwung parallel üben.

8. YouTube allein reicht nicht – und das ist auch okay

Trainingsvideos können viel – aber sie ersetzen kein Coaching. Der Sweet Spot liegt in der Kombination: Nutze Video-Inhalte zur Wissensvertiefung und für Übungseinheiten daheim. Nimm regelmäßig Stunden oder nimm dich selbst auf und vergleiche mit den gezeigten Bewegungen.

9. Golf-Trainingsvideos in dein Heimtraining integrieren

Du brauchst keinen Golfplatz, um von Trainingsvideos zu profitieren. Viele Übungen kannst du bequem zuhause umsetzen – mit einer einfachen Puttmatte, einem Netz für Schwungübungen oder gezielten Balance-Drills. Besonders für die Wintermonate oder Tage mit wenig Zeit ist das eine großartige Möglichkeit, deine Technik kontinuierlich zu verbessern.

Ein gutes Setup für zuhause muss nicht teuer sein: Ein Spiegel zur Kontrolle deiner Haltung, ein Alignment-Stick und eine Handyhalterung für Selbstaufnahmen reichen oft aus. Videos helfen dir dabei, die richtigen Bewegungsabläufe zu wiederholen und deine Fortschritte objektiv zu beobachten. Ergänzend empfehlen wir unsere Tipps zum Indoor-Golftraining im Winter.

Fazit

Golf-Trainingsvideos sind kein Wundermittel, aber ein verdammt nützliches Werkzeug. Sie helfen dir, deine Technik zu verstehen, Fehler zu erkennen und gezielt an deinem Spiel zu arbeiten – vorausgesetzt, du nutzt sie mit Plan und Fokus. Bleib bei einer Linie, filtere Inhalte sorgfältig und verliere nie den Spaß an der Sache.

Tobias Bojko, Autor von golf-mag.de
Über den Autor:
Tobias Bojko ist Gründer von golf-mag.de und spielt mit Handicap 9. Er trainiert täglich am Golfclub Seddiner See und verbindet fundiertes Wissen mit echter Leidenschaft fürs Spiel.


Foto: Golf-Mag Redaktion

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Putting-Techniken

Putting im Golf: Technik, Training & Tipps

Putting ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im Golf. Ein solider Putt kann den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Spiel ausmachen. Hier sind detaillierte Erklärungen zu bewährten Techniken und Tipps, um deine Putting-Technik zu verbessern und dein Handicap zu senken.

Hinweis aus eigener Erfahrung: Ich spiele Golf mit Handicap 9 und trainiere täglich 3–6 Stunden – davon einen großen Teil auf dem Putting-Grün. Diese Tipps basieren nicht nur auf Theorie, sondern auf echter Platzpraxis. Mein Ziel: Dir helfen, dein kurzes Spiel effektiv und nachhaltig zu verbessern.

1. Die richtige Haltung

Eine stabile und komfortable Haltung ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Putt. Folge diesen Schritten für die richtige Haltung:

  • Standbreite: Stelle deine Füße etwa schulterbreit auseinander. Dies gibt dir eine stabile Basis und verhindert Schwanken während des Putts.
  • Gewichtsverteilung: Verteile dein Gewicht gleichmäßig auf beide Füße. Dein Gewicht sollte leicht auf die Fußballen verlagert sein, um eine bessere Balance zu gewährleisten.
  • Körperausrichtung: Deine Hüften, Schultern und Füße sollten parallel zur Puttlinie ausgerichtet sein. Eine inkorrekte Ausrichtung kann dazu führen, dass der Ball von der gewünschten Linie abweicht.
  • Augenposition: Deine Augen sollten direkt über dem Ball sein. Dies hilft, die Puttlinie klar zu sehen und den Ball gerade zu treffen. Eine gute Möglichkeit, dies zu überprüfen, ist, einen zweiten Ball von deiner Nasenbrücke fallen zu lassen – er sollte auf den Ball auf dem Boden treffen.
  • Arme und Hände: Halte deine Arme entspannt und leicht gebeugt. Deine Hände sollten den Schlägergriff leicht umschließen, ohne zu viel Druck auszuüben. Die Arme sollten in einer natürlichen Position hängen, ohne zu viel Spannung.

2. Griff und Handposition

Ein stabiler Griff ist entscheidend für die Kontrolle beim Putten. Hier ist eine detaillierte Anleitung für den Reverse-Overlap-Griff:

  • Linke Hand (für Rechtshänder): Platziere die linke Hand oben auf den Griff des Putters. Der Daumen sollte auf der Oberseite des Griffs ruhen, um Stabilität zu gewährleisten.
  • Rechte Hand: Überlappe den kleinen Finger der rechten Hand über den Zeigefinger der linken Hand. Dies schafft eine Verbindung zwischen beiden Händen und hilft, eine einheitliche Bewegung zu erzeugen.
  • Handflächen: Halte die Handflächen parallel zueinander. Dies fördert eine gerade und kontrollierte Puttbewegung, da die Hände in der gleichen Ebene arbeiten.
  • Griffdruck: Übe nur leichten Druck auf den Griff aus. Ein zu fester Griff kann zu verkrampften Bewegungen und ungenauen Putts führen. Stell dir vor, du hältst einen kleinen Vogel – fest genug, dass er nicht wegfliegt, aber nicht so fest, dass du ihm wehtust.

3. Der Pendelschwung

Ein gleichmäßiger Pendelschwung ist entscheidend für präzises Putten. So perfektionierst du den Schwung:

  • Schultern als Drehpunkt: Die Bewegung sollte hauptsächlich aus den Schultern kommen. Deine Hände und Handgelenke sollten stabil bleiben und nicht aktiv in die Bewegung eingreifen. Stell dir vor, deine Arme und der Putter bilden ein Dreieck, das sich als Einheit bewegt.
  • Rück- und Vorwärtsschwung: Der Rückschwung und der Vorwärtsschwung sollten gleich lang und gleichmäßig sein. Dies hilft, eine konstante Geschwindigkeit und Richtung beizubehalten. Übe, indem du deinen Rückschwung mit einer zählenden Bewegung kontrollierst (z.B. „eins“ für den Rückschwung und „zwei“ für den Vorwärtsschwung).
  • Rhythmus: Entwickle einen gleichmäßigen und rhythmischen Schwung. Zähle innerlich „eins, zwei“ während des Rück- und Vorwärtsschwungs, um ein Gefühl für den Rhythmus zu bekommen. Versuche, diesen Rhythmus in jeder Putt-Situation beizubehalten.
  • Kopf ruhig halten: Halte deinen Kopf während des gesamten Schwungs ruhig. Eine Bewegung des Kopfes kann den Schlagwinkel verändern und den Ball ablenken. Fixiere deinen Blick auf den Punkt, wo der Ball war, selbst nach dem Schlag, bis der Ball das Loch erreicht.

4. Ballposition

Die richtige Position des Balls im Stand beeinflusst die Flugbahn und das Rollverhalten. Beachte folgende Punkte:

  • Vor der Mitte: Platziere den Ball leicht vor der Mitte deines Standes, etwa in der Position deines vorderen Auges. Dies ermöglicht es dir, den Ball in der Aufwärtsbewegung des Schlägers zu treffen, was zu einem besseren Rollverhalten führt.
  • Konsistenz: Halte die Ballposition bei jedem Putt gleich, um eine konsistente Puttbewegung und -geschwindigkeit zu gewährleisten. Variationen in der Ballposition können zu unvorhersehbaren Putts führen.
  • Ausrichtung: Richte den Ball so aus, dass die Markierungen oder Logos auf dem Ball in Richtung deines Ziels zeigen. Dies hilft, die Ausrichtung und Puttlinie besser zu visualisieren und sicherzustellen, dass du den Ball gerade triffst.

5. Visualisierung und Ausrichtung

Vor dem Putt ist es wichtig, die Puttlinie zu visualisieren und sich korrekt auszurichten:

  • Puttlinie visualisieren: Stell dir vor, wie der Ball entlang der Linie zum Loch rollt. Dies hilft dir, das Ziel klarer zu sehen. Du kannst eine vorgestellte Linie auf dem Grün zeichnen, die du dann beim Putt anpeilst.
  • Ballmarkierung: Nutze die Markierungen auf dem Ball oder dem Putter, um sicherzustellen, dass du richtig ausgerichtet bist. Eine gut sichtbare Linie auf dem Ball kann als visuelle Hilfe dienen.
  • Ausrichtung des Körpers: Richte deinen Körper parallel zur Puttlinie aus. Deine Schultern, Hüften und Füße sollten eine Linie bilden, die in Richtung des Ziels zeigt. Nutze den Schläger oder einen Alignment-Stick, um deine Ausrichtung zu überprüfen.

6. Lese das Grün

Das Grün zu lesen ist entscheidend, um die richtige Puttlinie zu finden:

  • Neigungen erkennen: Achte auf die Neigungen und Konturen des Grüns. Kleine Erhebungen und Senkungen können den Ball erheblich beeinflussen. Gehe das Grün ab und betrachte es aus verschiedenen Winkeln, um ein vollständiges Bild zu bekommen.
  • Grünoberfläche analysieren: Betrachte die Oberfläche des Grüns aus verschiedenen Winkeln. Dies hilft dir, die Geschwindigkeit und Richtung des Putts besser einzuschätzen. Halte nach dunkleren oder glänzenderen Bereichen Ausschau, die auf die Wachstumsrichtung des Grases hinweisen.
  • Grasrichtung: Beachte die Wachstumsrichtung des Grases (Grain). Der Ball rollt schneller mit dem Grain und langsamer gegen den Grain. Prüfe die Grasrichtung, indem du über das Grün streichst – fühlt es sich glatt an, rollt der Ball schneller, fühlt es sich rau an, rollt er langsamer.

7. Die richtige Puttgeschwindigkeit

Die Geschwindigkeit des Putts ist genauso wichtig wie die Richtung:

  • Gefühl entwickeln: Übe Putts aus verschiedenen Distanzen, um ein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit zu entwickeln. Führe Drills durch, bei denen du versuchst, den Ball auf eine bestimmte Entfernung zu putten, ohne auf das Loch zu zielen.
  • Schwunglänge anpassen: Passe die Länge des Rück- und Vorwärtsschwungs an, um die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Ein längerer Schwung erzeugt mehr Geschwindigkeit, während ein kürzerer Schwung weniger Geschwindigkeit erzeugt. Nutze visuelle Marker, wie Grasbüschel oder Flecken auf dem Grün, um die richtige Schwunglänge zu üben.
  • Konstanz: Übe, die Geschwindigkeit konstant zu halten, um zu vermeiden, dass der Ball zu kurz oder zu lang rollt. Entwickle eine gleichmäßige Schwunggeschwindigkeit und versuche, jede Bewegung zu wiederholen, unabhängig von der Entfernung zum Loch.

8. Vertrauen und Routine

Eine feste Routine hilft, selbstbewusster zu putten:

  • Routinen entwickeln: Entwickle eine feste Abfolge von Schritten, die du vor jedem Putt durchführst. Dies könnte das Anvisieren des Lochs, ein paar Probeschwünge oder eine tiefe Atemtechnik beinhalten. Eine feste Routine hilft, den Geist zu beruhigen und den Fokus zu erhöhen.
  • Konzentration: Nutze deine Routine, um dich zu konzentrieren und Nervosität abzubauen. Ein klarer Kopf hilft dir, besser zu putten. Vermeide Ablenkungen und konzentriere dich nur auf den Putt.
  • Selbstvertrauen: Baue Vertrauen in deine Fähigkeiten auf, indem du regelmäßig übst und positive Gedanken pflegst. Glaube an deinen Putt und deine Technik. Visualisiere erfolgreiche Putts und erinnere dich an deine bisherigen Erfolge.

9. Übung macht den Meister

Gezieltes Training ist unerlässlich:

  • Putt-Training: Investiere Zeit in spezifisches Putt-Training. Übe Putts aus verschiedenen Entfernungen und auf unterschiedlichen Grünoberflächen. Spiele auch unter realistischen Bedingungen, um dich auf Wettkampfsituationen vorzubereiten.
  • Drills und Übungen: Nutze spezielle Übungen und Drills, um bestimmte Aspekte deines Putting-Techniken zu verbessern. Beispielsweise kannst du den „Gate Drill“ verwenden, um deine Ausrichtung zu verbessern.
  • Wettkampfsituationen simulieren: Spiele unter Druck, indem du Wettkampfsituationen simulierst. Dies hilft dir, dich auf Turniere und wichtige Putts vorzubereiten. Setze dir Ziele und Herausforderungen, um deine Fähigkeiten zu testen und zu verbessern.

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Fazit

Putting mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, doch die Feinheiten und Techniken sind entscheidend für den Erfolg auf dem Grün. Mit der richtigen Haltung, Technik und Übung kannst du deine Putting-Techniken erheblich verbessern und dein Spiel auf das nächste Level heben. Bleibe geduldig, fokussiert und vor allem: Habe Spaß dabei!

Über den Autor:
Tobias Bojko ist ambitionierter Freizeitgolfer mit Handicap 9 und Gründer von
golf-mag.de. Er trainiert täglich auf dem Platz in Seddin und gibt praxisnahe Tipps für Golfeinsteiger.
Seine Artikel beruhen auf echter Erfahrung vom Platz – nicht nur auf Theorie.

Tobias Bojko beim intensiven Putting-Training im Golfclub Seddiner See – tägliches Training für Handicap 9 und echte Platzpraxis.


Foto: buraratn / adobe.stock.com

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Golfer beim Putten auf dem Grün neben Scorekarte – Tipps zum Golf Handicap verbessern

Dein Handicap stagniert – trotz Training, Youtube-Tutorials und neuem Driver? Du bist nicht allein. Viele Golfer:innen erreichen irgendwann einen Punkt, an dem sie kaum noch Fortschritte sehen. Dabei liegt die Lösung oft nicht im nächsten Schwungtipp, sondern in einem ganzheitlichen Ansatz. In diesem Guide zeigen wir dir 10 effektive Wege, wie du dein Golf Handicap verbessern kannst – mit Strategie, Fokus und Spaß am Spiel.

Golf Handicap verbessern: Setz dir ein konkretes Ziel (und ein Datum)

Ohne Ziel kein Fortschritt. Wer einfach „besser werden“ will, wird selten konkreter. Formuliere stattdessen ein klares Ziel wie: „Ich will mein Handicap von 24 auf 18 in den nächsten 3 Monaten verbessern.“ Solche SMART-Ziele (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert) helfen dir, Training und Spiel darauf auszurichten. Hänge dir dein Ziel an den Kühlschrank oder ins Golfbag – sichtbar motiviert!

Finde heraus, wo du wirklich Schläge verlierst

Viele Golfer:innen trainieren Dinge, die ihnen kaum Schläge kosten. Wer z. B. immer den Driver trainiert, aber 3-Putts auf jedem Grün macht, priorisiert falsch. Nutze Scorekarten-Analyse oder Tracking-Apps wie Golfshot oder Shot Scope, um deine Schwächen zu identifizieren. Ziel: Die 2–3 größten Baustellen systematisch angehen.

Trainiere gezielt, nicht einfach nur viel

Blind Bälle auf der Range schlagen bringt dich selten weiter. Stattdessen: Trainingspläne mit Fokus. Beispielsweise:

  • Montag: 30 Minuten Putten (Ziel: keine 3-Putts)
  • Mittwoch: Pitching-Drills auf 30/50/70 Meter
  • Freitag: Fairwayholz und Drives mit Zielausrichtung

Hier findest du einen detaillierten Trainingsplan für jedes Level »

Optimiere deinen Abschwung und verbessere deinen Treffmoment

Ein sauberer Abschwung ist die Grundlage für Konstanz. Viele Fehler entstehen, weil Golfer:innen zu früh mit den Armen „werfen“. Übe, den Abschwung aus der Hüfte einzuleiten. Denk an: „Von unten nach oben“. Visualisiere jeden Schlag vor dem Start. Kleine Drills wie der „Pause-Drill“ helfen enorm.

Mehr über den perfekten Abschwung »

„Ball First, Turf Second“ – dieser Grundsatz entscheidet über Spin, Kontrolle und Länge. Wer den Ball fett oder dünn trifft, verliert wertvolle Meter. Übe mit der Linienbohrung: Zeichne eine Linie mit Sprühkreide auf den Boden und versuche, den Ball immer exakt an dieser Linie zu treffen. So wird dein Treffmoment konstant und scharf.

Mehr über saubere Ballkontakte »

Golf Handicap verbessern durch Platzmanagement und mentale Stärke

Du musst nicht wie Rory McIlroy schlagen, aber denken wie er! Course Management bedeutet: Spiele auf Score, nicht auf Stil. Risikoanalyse vor jedem Schlag: „Wo ist der sichere Spot? Wie verhindere ich ein Doppelbogey?“ Denk vorausschauend – oft ist ein Lay-up die klügere Entscheidung.

Platzmanagement lernen »

Mentale Fehler kosten mehr Schläge als Technikfehler. Denk an deine letzten schlechten Runden – oft waren es Nervosität, Angst vor Wasserhindernissen oder zu hoher Erwartungsdruck. Nutze Visualisierungen vor jedem Schlag, finde deine Routine, atme tief durch.

Mentales Trainingsprogramm für Golfer:innen »

Fokussiere dich auf dein kurzes Spiel

Pitch, Chip, Putt – hier entscheidet sich dein Score. 60–70 % der Schläge passieren innerhalb von 100 Metern. Beispiel: Wer 2 Chips pro Runde vergeigt und 3-Putts macht, verliert schnell 4–5 Schläge. Tipp: Übe unter Druck – z. B. mit der „Up and Down“-Challenge (ein Chip, ein Putt pro Ziel).

Chipping-Drills für jedes Level »

Lass dein Equipment überprüfen

Ein unsichtbarer Score-Killer: schlecht angepasstes Material. Zu langer Driver, zu steifer Schaft, falscher Lie-Winkel – all das sorgt für Inkonsistenz. Ein professionelles Fitting zeigt, ob dein Equipment wirklich zu dir passt. Schon 3 g Schlägerkopfgewicht können spürbar sein!

Was Equipment mit deinem Schwung macht »

Spiel Turniere – regelmäßig!

Trainierst du nur auf der Range, wirst du kein Turniergolfer. Nur unter Druck zeigt sich dein wahres Spielniveau. Melde dich regelmäßig für Clubturniere oder 9-Loch-Formate an. So baust du mentale Härte auf – und lernst, deine Technik auch unter Stress abzurufen.

Bonus: Vermeide typische Fehler beim Golf Handicap verbessern

  • Zu viel Technik-Fokus – ohne taktisches Spiel
  • Kein Plan: Training ohne Zielsetzung
  • Frust: Eine schlechte Runde = Selbstzweifel
  • Vergleiche mit anderen statt Fokus auf sich selbst

Merke: Fortschritt ist nicht linear. Rückschläge gehören dazu – bleib dran!

Fazit: So verbesserst du dein Golf Handicap nachhaltig

Ein besseres Handicap ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis aus Klarheit, Struktur, mentaler Stärke und smarter Planung. Setz dir ein Ziel, arbeite mit System, analysiere deine Fortschritte – und vor allem: Hab Spaß am Prozess!

👉 Jetzt starten: Wähle 2–3 Strategien aus diesem Artikel, notiere sie in dein Golfbuch und setze sie in deinem nächsten Training um.

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Golflehrer-Ausbildung

Warum überhaupt Golflehrer werden und die Golflehrer-Ausbildung starten?

Golflehrer zu sein ist weit mehr als nur ein Job – es ist Berufung und Leidenschaft in einem. Wer das Spiel liebt, technisches Wissen gerne weitergibt und die Entwicklung anderer Menschen aktiv begleiten möchte, findet im Beruf des Teaching Pros eine erfüllende Karriere. Gerade in Zeiten, in denen Golf wieder wächst und sich modernisiert, steigt die Nachfrage nach qualifizierten, engagierten Coaches.
Voraussetzungen für den Einstieg in die Golflehrer-Ausbildung
Der Weg in die professionelle Golflehre beginnt nicht sofort mit einem HC -6,0, wie oft angenommen. Tatsächlich startet die Ausbildung mit dem PreCourse der PGA of Germany, für den du lediglich folgende Voraussetzungen mitbringen musst:
  • Handicap-Index von 18,4 oder besser
  • Mindestalter 16 Jahre
  • Interesse an Unterricht und Coaching
  • Bereitschaft zur Weiterbildung

Der PreCourse ist somit bewusst niederschwellig gehalten, um engagierten Spieler:innen frühzeitig den Einstieg in die professionelle Laufbahn zu ermöglichen.

PGA PreCourse: Der erste Schritt

Im PreCourse erhältst du in mehreren Modulen fundiertes Grundwissen in Regelkunde, Technik, Didaktik sowie Kinder- und Jugendtraining. Der Kurs bereitet dich auf die weitere Ausbildung vor und endet mit:

  • C-Trainer Breitensport-Lizenz
  • Eingangsprüfung zur PGA Modulausbildung

Parallel dazu wird in der Praxis dein eigener Spielstandard weiterentwickelt, denn für den folgenden Schritt – Modul I – musst du einen HC‑Index von 12,4 oder besser vorweisen.

Die PGA Modulausbildung zum Fully Qualified Golfprofessional

Nach bestandenem PreCourse und erfüllter Handicap-Anforderung (≤ 12,4) kannst du die dreijährige PGA Modulausbildung beginnen. Diese verläuft dual: Du arbeitest in einem Ausbildungs-Golfclub und nimmst regelmäßig an Schulungen der PGA teil.

Inhalte der Modulausbildung:

  • Schwungtechnik & Biomechanik
  • Bewegungslehre & Videoanalyse
  • Didaktik & Unterrichtsmethodik
  • Materialkunde & Fitting
  • Golfregeln & Turnierorganisation
  • Kundenkommunikation & Selbstmanagement
  • Grundlagen der Sportpsychologie

Die Ausbildung ist praxisnah, fordernd und orientiert sich an modernen Coaching-Ansätzen. Jedes Jahr schließt mit Prüfungen ab – schriftlich, praktisch und didaktisch.

Offizielle PGA-Lizenzen im Überblick

Neben dem Weg zum „Fully Qualified Golfprofessional“ existieren in Deutschland folgende Trainerlizenzen:

  • C-Trainer (Breitensport oder Leistungssport) – Einstieg über PreCourse
  • B-Trainer – Vertiefung und Spezialisierung auf Technik, Leistung, Jugend
  • A-Trainer – Höchste nationale Lizenz für Verbandstrainer oder Leistungssport

Diese Lizenzen lassen sich ergänzend oder separat zur Hauptausbildung absolvieren, oft im Rahmen von Fortbildungen.

Kosten & Finanzierung

Die Gesamtkosten für die Ausbildung bewegen sich – abhängig von Unterkunft, Reisen und Materialien – zwischen 3.000 und 6.000 € über die gesamte Dauer. Viele Golfclubs unterstützen ihre Auszubildenden finanziell, besonders wenn sie später im Club verbleiben. Auch Bildungskredite oder staatliche Förderprogramme können helfen.

Karrierechancen & Alltag als Golflehrer

Nach abgeschlossener Ausbildung arbeitest du meist als Teaching Pro in einem Golfclub, mit Optionen zur Selbstständigkeit, Spezialisierung oder internationalen Karriere. Typische Aufgaben:

  • Einzel- und Gruppentraining
  • Jugend- und Fördertraining
  • Platzbegehungen & Kursmanagement
  • Fitting & Equipment-Beratung
  • Event-Planung (z. B. Schnupperkurse, Camps)
  • Marketing (Website, Social Media, Online-Coaching)

Viele Golflehrer nutzen zusätzlich digitale Angebote: Online-Kurse, YouTube-Kanäle oder Personal Branding auf Instagram steigern Reichweite und Einkommen.

Weiterbildung & Spezialisierungsmöglichkeiten

Nach der Grundausbildung stehen dir zahlreiche Fortbildungen offen, z. B.:

  • Short Game Spezialist
  • TPI-zertifizierter Fitnesscoach
  • Mentalcoach im Golfsport
  • Jugendfördertrainer
  • PGA Business-Manager

Auch internationale Zertifikate wie TPI oder SAM PuttLab-Workshops erweitern dein Portfolio.

Für wen lohnt sich die Golflehrer-Ausbildung?

Die Ausbildung eignet sich für alle, die Golf lieben – aber vor allem für Menschen, die gerne unterrichten, motivieren und sich stetig weiterentwickeln wollen. Du solltest Freude an strukturierter Arbeit, technischer Analyse und am Umgang mit Menschen haben. Wenn du bereit bist, über Jahre in deine fachliche und persönliche Entwicklung zu investieren, ist dieser Weg genau der richtige.

Fazit: Vom Golfer zum Golf-Pro

Der Weg zum Fully Qualified PGA Golfprofessional ist fordernd, aber machbar – besonders durch den gut strukturierten Einstieg über den PreCourse. Du brauchst nicht sofort ein HC -6,0, sondern kannst dich Schritt für Schritt entwickeln. Wer Ausdauer, Leidenschaft und Freude am Coaching mitbringt, wird mit einem erfüllenden Berufsbild belohnt – auf dem Platz, im Golfclub oder sogar weltweit.

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Besser Putten

Besser Putten im Golf: Warum du dein Handicap auf dem Grün verlierst – und wie du es änderst

Ein verschobener Putt kann deine Runde ruinieren. In diesem Artikel erfährst du, warum das Putten so entscheidend ist – und wie du es mit System verbesserst.

1. Die Geschichte eines verlorenen Turniers

Stell dir Folgendes vor: Ein Clubturnier. Ein erfahrener Spieler, Mitte 40, spielt eine seiner besten Runden des Jahres. Er trifft fast jedes Fairway, seine Eisenschläge sitzen, er liegt auf Kurs für eine 79 – sein persönlicher Rekord. Doch dann kommt die 17: Par 4, einfacher Abschlag, solider Approach – der Ball liegt zwei Meter vom Loch entfernt. Der Birdie ist greifbar. Stattdessen: Er puttet zu kurz. Nervös geworden, liest er den Rückputt falsch – und schiebt ihn vorbei.3 Putt. Bogey. Momentum weg. Auf der 18 das gleiche Spiel. Wieder 3 Putts. Am Ende steht eine 82 – und das Wissen: „Ich habe nicht durch meinen Schwung verloren – sondern mit dem Putter.“Das ist keine Seltenheit. In der Realität verlieren über 70% aller Golfer mehr Schläge auf dem Grün als irgendwo sonst auf dem Platz.

2. Die brutale Wahrheit: Deine Putts ruinieren dein Handicap

Viele Spieler investieren Stunden auf der Driving Range. Sie holen sich neue Driver, buchen Trainerstunden für den Rückschwung – aber auf dem Putting-Green? Vielleicht 5 Minuten vor der Runde, und das halbherzig.Dabei ist Putten der Bereich mit dem größten Einfluss auf dein Score – und gleichzeitig der am einfachsten zu verbessernde.
Beispielhafte Zahlen aus dem Amateurbereich:

  • ⛳ Durchschnittliche Putts pro Runde bei HCP 20: 36–40
  • ⛳ 3-Putts pro Runde: 4–6
  • ⛳ Spieler mit HCP 10: 30–32 Putts, kaum 3-Putts

Ein einziger vermiedener Drei-Putt pro Runde macht 20–30 Schläge weniger im Jahr. Das ist der Unterschied zwischen Frust-Score und persönlicher Bestleistung.

3. Die drei größten Fehler beim Putten – und wie du sie vermeidest

Viele Golfer haben keine Putt-Routine. Keine Vorstellung von Zielpunkten. Keine Technik für Geschwindigkeit. Deshalb sieht man oft dieselben Fehler:
❌ Fehler 1: Putten ohne Tempo-Gefühl
Ein Putt lebt vom Gefühl für Geschwindigkeit. Du kannst perfekt zielen – aber wenn der Ball zu stark oder zu schwach gespielt ist, hast du keine Chance.Typisches Beispiel: Der erste Putt aus 8 Metern geht deutlich zu lang – der Rückputt ist nervig lang. Du bist mental unter Druck – der nächste geht vorbei. 3-Putt.
❌ Fehler 2: Kein Ziel, nur „aufs Loch“
Gute Putter zielen nicht aufs Loch, sondern auf einen Zwischenpunkt – z. B. eine Stelle 30 cm vor dem Ball, auf der idealen Linie.

Ein kontrollierter Putt wird wie ein Schlag auf eine Linie gespielt – nicht auf ein Ziel im Raum. Diese Perspektive verändert alles.
❌ Fehler 3: Keine Routine, keine Wiederholbarkeit
Was du brauchst: Eine klare Abfolge, die dich in einen vertrauten mentalen Zustand versetzt. Eine gute Pre-Shot-Routine senkt deinen Puls, stabilisiert den Bewegungsablauf – und macht Putts auch unter Druck erfolgreich.

4. Der Schlüssel: Technik + Gefühl + System
Gutes Putten basiert auf einem einfachen, aber stabilen Bewegungsmuster. Kein Hokus-Pokus, sondern reproduzierbare Mechanik:

  • 🔁 Pendelschwung: Der Putter schwingt kontrolliert aus den Schultern, die Handgelenke bleiben stabil.
  • 🪞 Square Setup: Augen über dem Ball, Schultern parallel zur Ziellinie.
  • 🧘 Konstanz: Immer gleiche Griffhaltung, gleiche Standbreite, gleiche Routine.

Deine 4-Schritte-Putt-Routine:

  1. Lesen: Wo ist der höchste Punkt (Break)? Zielpunkt festlegen – nicht das Loch!
  2. Gefühl vorbereiten: 2 Probeschwünge mit Blick auf die Distanz, nicht auf den Ball
  3. Setzen: Ziel fixieren, Ball ansprechen, ruhig atmen
  4. Durchziehen: Kein Zögern – durchschwingen wie geplant
5. Deine erste Trainingsübung: Das 3-Zonen-Putten
3-zonen-putting

3-zonen-putting

Ziel:
Stärkung der kurzen Putts (1–3 Meter), Aufbau von Selbstvertrauen und Wiederholbarkeit.
Aufbau:

  • ⛳️ Markiere 3 Putt-Distanzen mit Tees: 1 Meter, 2 Meter, 3 Meter
  • ⛳️ Putter, 3 Bälle, ruhiges Übungsgrün oder ebenes Teppichstück
  • ⛳️ Putte je 3 Bälle aus jeder Zone Richtung Loch

Wertung:

  • 1 Punkt pro Treffer
  • Ziel: Mindestens 7 von 9 Putts versenken

Fortgeschritten:
Führe die Übung 3x hintereinander mit Pause durch. Ziel: In Runde 3 noch über 80% Trefferquote halten – das simuliert mentalen Druck.
Effekt:
Du baust Sicherheit auf den Distanzen auf, die in der Realität am häufigsten zum Score-Killer werden. Die 1–3 Meter sind entscheidend für Pars, Bogeys – und auch Birdies.

6. Fazit: Deine Scores beginnen und enden auf dem Grün

Putten ist keine Nebensache. Es ist der wichtigste Teil deines Spiels, wenn du dein Handicap verbessern willst. Keine andere Disziplin beeinflusst deinen Score so stark mit so wenig körperlichem Aufwand.Und das Beste: Du kannst Putten überall trainieren – auf dem Übungsgrün, zuhause im Wohnzimmer, sogar im Büro. Du brauchst keine 200 Meter Schläge, sondern Kontrolle auf 2 Meter.💡 Beginne heute mit dem 3-Zonen-Putten. Baue eine Routine auf. Und bleib dran – denn schon morgen geht’s weiter mit dem nächsten Schlüssel zum Erfolg.

📅 Morgen: Zielorientiertes Putten – So erkennst du deine wahren Schwächen

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Handicap verbessern

„Ich bleib bei HCP 22 hängen“ – Was einem Golfer wirklich geholfen hat, aus der Frustzone zu kommen

Neulich hat uns Michael aus Berlin geschrieben. 45 Jahre alt, berufstätig, sportlich, leidenschaftlicher Golfer – aber seit Monaten frustriert, weil er nicht sein Handicap verbessern kann.

„Ich liebe Golf. Aber mein Handicap bleibt seit Ewigkeiten bei 22 stehen. Ich habe gefühlt alles probiert: YouTube-Videos geschaut, neue Drills ausprobiert, sogar neue Schläger gekauft. Andere erzählen ständig, wie sie sich verbessern. Ich dagegen habe das Gefühl, dass sich nichts mehr tut. Und das frustriert mich total – ich verliere langsam den Spaß.“

Diese Worte stehen sinnbildlich für ein Problem, das viele Golfer rund um HCP 20–25 kennen: Stagnation trotz Aufwand. Und das kann zermürbend sein – vor allem, wenn man regelmäßig trainiert, aber keine Fortschritte mehr sieht.

❌ Das wahre Problem: Zu viel machen – aber das Falsche

Was viele nicht erkennen: Es liegt oft nicht an mangelndem Talent oder zu wenig Training, sondern an fehlender Struktur und spielerischem Bezug im Training.

Die typischen Stolperfallen:

  • Zu viel Theorie: YouTube & Bücher liefern Infos – aber keine Kontrolle über deine Umsetzung.
  • Falscher Fokus: Statt dein Spiel als Ganzes zu sehen, verbeißt du dich in Details (z. B. Griff, Rückschwung), die oft gar nicht relevant sind.
  • Range-Monotonie: Immer nur Bälle schlagen ohne Ziel frisst Energie – aber bringt keine echte Verbesserung.

Ergebnis: Kein Fortschritt, keine Motivation, kein Spaß – und das ist der Anfang vom Ende für viele Golfer, die eigentlich nur besser werden wollen.

✅ Der Ausweg: Michael’ 3-Schritte-Strategie zum Neustart

🔧 1. Spielformen statt Range-Drills

„Ich habe aufgehört, planlos Bälle zu schlagen. Jetzt mache ich Übungen mit Score, Ziel und Wettkampfcharakter. Und plötzlich macht es wieder Spaß.“ – Michael

Warum das wirkt: Viele Golfer üben, als wären sie auf der Driving Range – nicht auf dem Platz. Das Problem: Auf dem Platz musst du Entscheidungen treffen, Druck aushalten, Ziele treffen. Genau das trainierst du mit Spielformen.

Hier 3 konkrete Beispiele aus Michael’ Training:

ZielÜbung
Drives sicherer machen10 Drives mit Zielkorridor (z. B. zwischen 2 Fahnen auf der Range).
Zähle, wie viele Bälle „spielbar“ bleiben – das ist dein Score.
Pitch-Kontrolle verbessernLege 3 Ziele bei 20, 30 und 50 Metern.
Pro Ziel 3 Bälle – wie viele bleiben in einem 3-Meter-Kreis?
Putten stabilisierenClock-Drill: 12 Bälle im Uhrzeigersinn rund ums Loch (1–2 Meter).
Ziel: Mindestens 10 Treffer. Miss dich selbst!

📌 Tipp: Schreib dir deinen Score auf – und versuche jede Woche, dich um 1 Schlag zu verbessern.

📲 2. Shot-Tracking statt Rategolf

„Ich dachte, mein Driver ist das Problem – aber die Daten zeigten: Ich verliere am meisten Schläge beim Putten und in 30–60 m Distanz. Das war ein Augenöffner.“ – Michael

Golf ist ein Spiel mit vielen Variablen. Ohne klare Analyse weißt du nicht, wo du wirklich Schläge verlierst. Shot-Tracking-Systeme wie Arccos, ShotScope oder Garmin Golf machen genau das sichtbar.

Sie analysieren automatisch deine Runden und zeigen z. B.:

  • Wie sicher du das Fairway triffst
  • Wie viele Putts du pro Runde brauchst
  • Welche Schläger du zu kurz oder zu lang schlägst

Das macht Training plötzlich messbar – und du kannst genau an deinen Schwächen arbeiten, statt zu raten.

🧑‍🏫 3. Externer Trainer mit neuem Blickwinkel

„Ich habe einfach mal bei einem anderen Pro in einem Nachbarclub angerufen – und das war das Beste, was ich machen konnte.“ – Michael

Du darfst in jedem DGV-Club Trainerstunden nehmen – auch ohne Mitgliedschaft. Und ein Trainerwechsel kann Wunder wirken:

  • Neuer Blickwinkel – anderer Input
  • Frische Übungen, neue Trainingsmethoden
  • Oft mehr Fokus auf das Spiel statt nur Technik

📌 Tipp: Frag explizit nach einem On-Course-Coaching. Der Trainer begleitet dich 9 Loch und analysiert dein Spiel unter realen Bedingungen.

📆 Michael’ 4-Wochen-Plan – so kann dein Neustart aussehen

WocheFokusMaßnahme
1Spielfreude2 entspannte 9-Loch-Runden mit Freunden. Kein Druck, kein Zählen – nur Spaß und Gefühl zurückgewinnen.
2SelbstanalyseShot-Tracking-App installieren (z. B. Arccos oder ShotScope). Erste Runde loggen und Schwächen auswerten.
3Spielformen2 gezielte Trainingseinheiten mit Zählscore: 1x Pitches & Chips, 1x Putten & Drives.
4Trainer-Feedback1 On-Course-Coaching bei einem externen Golf-Pro buchen – Fokus: Spielintelligenz & Schlägerwahl.

„Ich war wieder motiviert – und habe in Woche 5 meine erste 89 seit über einem Jahr gespielt.“ – Michael

🏁 Fazit: Training, das zu dir passt, schlägt jedes YouTube-Video

Wenn du frustriert bist und keine Fortschritte machst – dann liegt es nicht an dir. Du brauchst kein mehr, sondern anders:

  • Mehr Spielformen – weniger Bällekloppen
  • Mehr Klarheit – weniger Bauchgefühl
  • Mehr Freude – weniger Selbstzweifel

Geh deinen eigenen Weg. Genau wie Michael. Dann wird dein Handicap folgen.

🔗 Weiterführende Links

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