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Golf Training

Golf Training für Einsteiger und Amateure: verständliche Übungen, Schwungtipps, Putting-Drills, Bunker-Technik und Trainingspläne, mit denen du dein Handicap Schritt für Schritt verbesserst.

Putting-Techniken

Putting im Golf: Technik, Training & Tipps

Putting ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im Golf. Ein solider Putt kann den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Spiel ausmachen. Hier sind detaillierte Erklärungen zu bewährten Techniken und Tipps, um deine Putting-Technik zu verbessern und dein Handicap zu senken.

Hinweis aus eigener Erfahrung: Ich spiele Golf mit Handicap 9 und trainiere täglich 3–6 Stunden – davon einen großen Teil auf dem Putting-Grün. Diese Tipps basieren nicht nur auf Theorie, sondern auf echter Platzpraxis. Mein Ziel: Dir helfen, dein kurzes Spiel effektiv und nachhaltig zu verbessern.

1. Die richtige Haltung

Eine stabile und komfortable Haltung ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Putt. Folge diesen Schritten für die richtige Haltung:

  • Standbreite: Stelle deine Füße etwa schulterbreit auseinander. Dies gibt dir eine stabile Basis und verhindert Schwanken während des Putts.
  • Gewichtsverteilung: Verteile dein Gewicht gleichmäßig auf beide Füße. Dein Gewicht sollte leicht auf die Fußballen verlagert sein, um eine bessere Balance zu gewährleisten.
  • Körperausrichtung: Deine Hüften, Schultern und Füße sollten parallel zur Puttlinie ausgerichtet sein. Eine inkorrekte Ausrichtung kann dazu führen, dass der Ball von der gewünschten Linie abweicht.
  • Augenposition: Deine Augen sollten direkt über dem Ball sein. Dies hilft, die Puttlinie klar zu sehen und den Ball gerade zu treffen. Eine gute Möglichkeit, dies zu überprüfen, ist, einen zweiten Ball von deiner Nasenbrücke fallen zu lassen – er sollte auf den Ball auf dem Boden treffen.
  • Arme und Hände: Halte deine Arme entspannt und leicht gebeugt. Deine Hände sollten den Schlägergriff leicht umschließen, ohne zu viel Druck auszuüben. Die Arme sollten in einer natürlichen Position hängen, ohne zu viel Spannung.

2. Griff und Handposition

Ein stabiler Griff ist entscheidend für die Kontrolle beim Putten. Hier ist eine detaillierte Anleitung für den Reverse-Overlap-Griff:

  • Linke Hand (für Rechtshänder): Platziere die linke Hand oben auf den Griff des Putters. Der Daumen sollte auf der Oberseite des Griffs ruhen, um Stabilität zu gewährleisten.
  • Rechte Hand: Überlappe den kleinen Finger der rechten Hand über den Zeigefinger der linken Hand. Dies schafft eine Verbindung zwischen beiden Händen und hilft, eine einheitliche Bewegung zu erzeugen.
  • Handflächen: Halte die Handflächen parallel zueinander. Dies fördert eine gerade und kontrollierte Puttbewegung, da die Hände in der gleichen Ebene arbeiten.
  • Griffdruck: Übe nur leichten Druck auf den Griff aus. Ein zu fester Griff kann zu verkrampften Bewegungen und ungenauen Putts führen. Stell dir vor, du hältst einen kleinen Vogel – fest genug, dass er nicht wegfliegt, aber nicht so fest, dass du ihm wehtust.

3. Der Pendelschwung

Ein gleichmäßiger Pendelschwung ist entscheidend für präzises Putten. So perfektionierst du den Schwung:

  • Schultern als Drehpunkt: Die Bewegung sollte hauptsächlich aus den Schultern kommen. Deine Hände und Handgelenke sollten stabil bleiben und nicht aktiv in die Bewegung eingreifen. Stell dir vor, deine Arme und der Putter bilden ein Dreieck, das sich als Einheit bewegt.
  • Rück- und Vorwärtsschwung: Der Rückschwung und der Vorwärtsschwung sollten gleich lang und gleichmäßig sein. Dies hilft, eine konstante Geschwindigkeit und Richtung beizubehalten. Übe, indem du deinen Rückschwung mit einer zählenden Bewegung kontrollierst (z.B. „eins“ für den Rückschwung und „zwei“ für den Vorwärtsschwung).
  • Rhythmus: Entwickle einen gleichmäßigen und rhythmischen Schwung. Zähle innerlich „eins, zwei“ während des Rück- und Vorwärtsschwungs, um ein Gefühl für den Rhythmus zu bekommen. Versuche, diesen Rhythmus in jeder Putt-Situation beizubehalten.
  • Kopf ruhig halten: Halte deinen Kopf während des gesamten Schwungs ruhig. Eine Bewegung des Kopfes kann den Schlagwinkel verändern und den Ball ablenken. Fixiere deinen Blick auf den Punkt, wo der Ball war, selbst nach dem Schlag, bis der Ball das Loch erreicht.

4. Ballposition

Die richtige Position des Balls im Stand beeinflusst die Flugbahn und das Rollverhalten. Beachte folgende Punkte:

  • Vor der Mitte: Platziere den Ball leicht vor der Mitte deines Standes, etwa in der Position deines vorderen Auges. Dies ermöglicht es dir, den Ball in der Aufwärtsbewegung des Schlägers zu treffen, was zu einem besseren Rollverhalten führt.
  • Konsistenz: Halte die Ballposition bei jedem Putt gleich, um eine konsistente Puttbewegung und -geschwindigkeit zu gewährleisten. Variationen in der Ballposition können zu unvorhersehbaren Putts führen.
  • Ausrichtung: Richte den Ball so aus, dass die Markierungen oder Logos auf dem Ball in Richtung deines Ziels zeigen. Dies hilft, die Ausrichtung und Puttlinie besser zu visualisieren und sicherzustellen, dass du den Ball gerade triffst.

5. Visualisierung und Ausrichtung

Vor dem Putt ist es wichtig, die Puttlinie zu visualisieren und sich korrekt auszurichten:

  • Puttlinie visualisieren: Stell dir vor, wie der Ball entlang der Linie zum Loch rollt. Dies hilft dir, das Ziel klarer zu sehen. Du kannst eine vorgestellte Linie auf dem Grün zeichnen, die du dann beim Putt anpeilst.
  • Ballmarkierung: Nutze die Markierungen auf dem Ball oder dem Putter, um sicherzustellen, dass du richtig ausgerichtet bist. Eine gut sichtbare Linie auf dem Ball kann als visuelle Hilfe dienen.
  • Ausrichtung des Körpers: Richte deinen Körper parallel zur Puttlinie aus. Deine Schultern, Hüften und Füße sollten eine Linie bilden, die in Richtung des Ziels zeigt. Nutze den Schläger oder einen Alignment-Stick, um deine Ausrichtung zu überprüfen.

6. Lese das Grün

Das Grün zu lesen ist entscheidend, um die richtige Puttlinie zu finden:

  • Neigungen erkennen: Achte auf die Neigungen und Konturen des Grüns. Kleine Erhebungen und Senkungen können den Ball erheblich beeinflussen. Gehe das Grün ab und betrachte es aus verschiedenen Winkeln, um ein vollständiges Bild zu bekommen.
  • Grünoberfläche analysieren: Betrachte die Oberfläche des Grüns aus verschiedenen Winkeln. Dies hilft dir, die Geschwindigkeit und Richtung des Putts besser einzuschätzen. Halte nach dunkleren oder glänzenderen Bereichen Ausschau, die auf die Wachstumsrichtung des Grases hinweisen.
  • Grasrichtung: Beachte die Wachstumsrichtung des Grases (Grain). Der Ball rollt schneller mit dem Grain und langsamer gegen den Grain. Prüfe die Grasrichtung, indem du über das Grün streichst – fühlt es sich glatt an, rollt der Ball schneller, fühlt es sich rau an, rollt er langsamer.

7. Die richtige Puttgeschwindigkeit

Die Geschwindigkeit des Putts ist genauso wichtig wie die Richtung:

  • Gefühl entwickeln: Übe Putts aus verschiedenen Distanzen, um ein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit zu entwickeln. Führe Drills durch, bei denen du versuchst, den Ball auf eine bestimmte Entfernung zu putten, ohne auf das Loch zu zielen.
  • Schwunglänge anpassen: Passe die Länge des Rück- und Vorwärtsschwungs an, um die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Ein längerer Schwung erzeugt mehr Geschwindigkeit, während ein kürzerer Schwung weniger Geschwindigkeit erzeugt. Nutze visuelle Marker, wie Grasbüschel oder Flecken auf dem Grün, um die richtige Schwunglänge zu üben.
  • Konstanz: Übe, die Geschwindigkeit konstant zu halten, um zu vermeiden, dass der Ball zu kurz oder zu lang rollt. Entwickle eine gleichmäßige Schwunggeschwindigkeit und versuche, jede Bewegung zu wiederholen, unabhängig von der Entfernung zum Loch.

8. Vertrauen und Routine

Eine feste Routine hilft, selbstbewusster zu putten:

  • Routinen entwickeln: Entwickle eine feste Abfolge von Schritten, die du vor jedem Putt durchführst. Dies könnte das Anvisieren des Lochs, ein paar Probeschwünge oder eine tiefe Atemtechnik beinhalten. Eine feste Routine hilft, den Geist zu beruhigen und den Fokus zu erhöhen.
  • Konzentration: Nutze deine Routine, um dich zu konzentrieren und Nervosität abzubauen. Ein klarer Kopf hilft dir, besser zu putten. Vermeide Ablenkungen und konzentriere dich nur auf den Putt.
  • Selbstvertrauen: Baue Vertrauen in deine Fähigkeiten auf, indem du regelmäßig übst und positive Gedanken pflegst. Glaube an deinen Putt und deine Technik. Visualisiere erfolgreiche Putts und erinnere dich an deine bisherigen Erfolge.

9. Übung macht den Meister

Gezieltes Training ist unerlässlich:

  • Putt-Training: Investiere Zeit in spezifisches Putt-Training. Übe Putts aus verschiedenen Entfernungen und auf unterschiedlichen Grünoberflächen. Spiele auch unter realistischen Bedingungen, um dich auf Wettkampfsituationen vorzubereiten.
  • Drills und Übungen: Nutze spezielle Übungen und Drills, um bestimmte Aspekte deines Putting-Techniken zu verbessern. Beispielsweise kannst du den „Gate Drill“ verwenden, um deine Ausrichtung zu verbessern.
  • Wettkampfsituationen simulieren: Spiele unter Druck, indem du Wettkampfsituationen simulierst. Dies hilft dir, dich auf Turniere und wichtige Putts vorzubereiten. Setze dir Ziele und Herausforderungen, um deine Fähigkeiten zu testen und zu verbessern.

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Fazit

Putting mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, doch die Feinheiten und Techniken sind entscheidend für den Erfolg auf dem Grün. Mit der richtigen Haltung, Technik und Übung kannst du deine Putting-Techniken erheblich verbessern und dein Spiel auf das nächste Level heben. Bleibe geduldig, fokussiert und vor allem: Habe Spaß dabei!

Über den Autor:
Tobias Bojko ist ambitionierter Freizeitgolfer mit Handicap 9 und Gründer von
golf-mag.de. Er trainiert täglich auf dem Platz in Seddin und gibt praxisnahe Tipps für Golfeinsteiger.
Seine Artikel beruhen auf echter Erfahrung vom Platz – nicht nur auf Theorie.

Tobias Bojko beim intensiven Putting-Training im Golfclub Seddiner See – tägliches Training für Handicap 9 und echte Platzpraxis.


Foto: buraratn / adobe.stock.com

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Golflehrer-Ausbildung

Warum überhaupt Golflehrer werden und die Golflehrer-Ausbildung starten?

Golflehrer zu sein ist weit mehr als nur ein Job – es ist Berufung und Leidenschaft in einem. Wer das Spiel liebt, technisches Wissen gerne weitergibt und die Entwicklung anderer Menschen aktiv begleiten möchte, findet im Beruf des Teaching Pros eine erfüllende Karriere. Gerade in Zeiten, in denen Golf wieder wächst und sich modernisiert, steigt die Nachfrage nach qualifizierten, engagierten Coaches.
Voraussetzungen für den Einstieg in die Golflehrer-Ausbildung
Der Weg in die professionelle Golflehre beginnt nicht sofort mit einem HC -6,0, wie oft angenommen. Tatsächlich startet die Ausbildung mit dem PreCourse der PGA of Germany, für den du lediglich folgende Voraussetzungen mitbringen musst:
  • Handicap-Index von 18,4 oder besser
  • Mindestalter 16 Jahre
  • Interesse an Unterricht und Coaching
  • Bereitschaft zur Weiterbildung

Der PreCourse ist somit bewusst niederschwellig gehalten, um engagierten Spieler:innen frühzeitig den Einstieg in die professionelle Laufbahn zu ermöglichen.

PGA PreCourse: Der erste Schritt

Im PreCourse erhältst du in mehreren Modulen fundiertes Grundwissen in Regelkunde, Technik, Didaktik sowie Kinder- und Jugendtraining. Der Kurs bereitet dich auf die weitere Ausbildung vor und endet mit:

  • C-Trainer Breitensport-Lizenz
  • Eingangsprüfung zur PGA Modulausbildung

Parallel dazu wird in der Praxis dein eigener Spielstandard weiterentwickelt, denn für den folgenden Schritt – Modul I – musst du einen HC‑Index von 12,4 oder besser vorweisen.

Die PGA Modulausbildung zum Fully Qualified Golfprofessional

Nach bestandenem PreCourse und erfüllter Handicap-Anforderung (≤ 12,4) kannst du die dreijährige PGA Modulausbildung beginnen. Diese verläuft dual: Du arbeitest in einem Ausbildungs-Golfclub und nimmst regelmäßig an Schulungen der PGA teil.

Inhalte der Modulausbildung:

  • Schwungtechnik & Biomechanik
  • Bewegungslehre & Videoanalyse
  • Didaktik & Unterrichtsmethodik
  • Materialkunde & Fitting
  • Golfregeln & Turnierorganisation
  • Kundenkommunikation & Selbstmanagement
  • Grundlagen der Sportpsychologie

Die Ausbildung ist praxisnah, fordernd und orientiert sich an modernen Coaching-Ansätzen. Jedes Jahr schließt mit Prüfungen ab – schriftlich, praktisch und didaktisch.

Offizielle PGA-Lizenzen im Überblick

Neben dem Weg zum „Fully Qualified Golfprofessional“ existieren in Deutschland folgende Trainerlizenzen:

  • C-Trainer (Breitensport oder Leistungssport) – Einstieg über PreCourse
  • B-Trainer – Vertiefung und Spezialisierung auf Technik, Leistung, Jugend
  • A-Trainer – Höchste nationale Lizenz für Verbandstrainer oder Leistungssport

Diese Lizenzen lassen sich ergänzend oder separat zur Hauptausbildung absolvieren, oft im Rahmen von Fortbildungen.

Kosten & Finanzierung

Die Gesamtkosten für die Ausbildung bewegen sich – abhängig von Unterkunft, Reisen und Materialien – zwischen 3.000 und 6.000 € über die gesamte Dauer. Viele Golfclubs unterstützen ihre Auszubildenden finanziell, besonders wenn sie später im Club verbleiben. Auch Bildungskredite oder staatliche Förderprogramme können helfen.

Karrierechancen & Alltag als Golflehrer

Nach abgeschlossener Ausbildung arbeitest du meist als Teaching Pro in einem Golfclub, mit Optionen zur Selbstständigkeit, Spezialisierung oder internationalen Karriere. Typische Aufgaben:

  • Einzel- und Gruppentraining
  • Jugend- und Fördertraining
  • Platzbegehungen & Kursmanagement
  • Fitting & Equipment-Beratung
  • Event-Planung (z. B. Schnupperkurse, Camps)
  • Marketing (Website, Social Media, Online-Coaching)

Viele Golflehrer nutzen zusätzlich digitale Angebote: Online-Kurse, YouTube-Kanäle oder Personal Branding auf Instagram steigern Reichweite und Einkommen.

Weiterbildung & Spezialisierungsmöglichkeiten

Nach der Grundausbildung stehen dir zahlreiche Fortbildungen offen, z. B.:

  • Short Game Spezialist
  • TPI-zertifizierter Fitnesscoach
  • Mentalcoach im Golfsport
  • Jugendfördertrainer
  • PGA Business-Manager

Auch internationale Zertifikate wie TPI oder SAM PuttLab-Workshops erweitern dein Portfolio.

Für wen lohnt sich die Golflehrer-Ausbildung?

Die Ausbildung eignet sich für alle, die Golf lieben – aber vor allem für Menschen, die gerne unterrichten, motivieren und sich stetig weiterentwickeln wollen. Du solltest Freude an strukturierter Arbeit, technischer Analyse und am Umgang mit Menschen haben. Wenn du bereit bist, über Jahre in deine fachliche und persönliche Entwicklung zu investieren, ist dieser Weg genau der richtige.

Fazit: Vom Golfer zum Golf-Pro

Der Weg zum Fully Qualified PGA Golfprofessional ist fordernd, aber machbar – besonders durch den gut strukturierten Einstieg über den PreCourse. Du brauchst nicht sofort ein HC -6,0, sondern kannst dich Schritt für Schritt entwickeln. Wer Ausdauer, Leidenschaft und Freude am Coaching mitbringt, wird mit einem erfüllenden Berufsbild belohnt – auf dem Platz, im Golfclub oder sogar weltweit.

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Besser Putten

Besser Putten im Golf: Warum du dein Handicap auf dem Grün verlierst – und wie du es änderst

Ein verschobener Putt kann deine Runde ruinieren. In diesem Artikel erfährst du, warum das Putten so entscheidend ist – und wie du es mit System verbesserst.

1. Die Geschichte eines verlorenen Turniers

Stell dir Folgendes vor: Ein Clubturnier. Ein erfahrener Spieler, Mitte 40, spielt eine seiner besten Runden des Jahres. Er trifft fast jedes Fairway, seine Eisenschläge sitzen, er liegt auf Kurs für eine 79 – sein persönlicher Rekord. Doch dann kommt die 17: Par 4, einfacher Abschlag, solider Approach – der Ball liegt zwei Meter vom Loch entfernt. Der Birdie ist greifbar. Stattdessen: Er puttet zu kurz. Nervös geworden, liest er den Rückputt falsch – und schiebt ihn vorbei.3 Putt. Bogey. Momentum weg. Auf der 18 das gleiche Spiel. Wieder 3 Putts. Am Ende steht eine 82 – und das Wissen: „Ich habe nicht durch meinen Schwung verloren – sondern mit dem Putter.“Das ist keine Seltenheit. In der Realität verlieren über 70% aller Golfer mehr Schläge auf dem Grün als irgendwo sonst auf dem Platz.

2. Die brutale Wahrheit: Deine Putts ruinieren dein Handicap

Viele Spieler investieren Stunden auf der Driving Range. Sie holen sich neue Driver, buchen Trainerstunden für den Rückschwung – aber auf dem Putting-Green? Vielleicht 5 Minuten vor der Runde, und das halbherzig.Dabei ist Putten der Bereich mit dem größten Einfluss auf dein Score – und gleichzeitig der am einfachsten zu verbessernde.
Beispielhafte Zahlen aus dem Amateurbereich:

  • ⛳ Durchschnittliche Putts pro Runde bei HCP 20: 36–40
  • ⛳ 3-Putts pro Runde: 4–6
  • ⛳ Spieler mit HCP 10: 30–32 Putts, kaum 3-Putts

Ein einziger vermiedener Drei-Putt pro Runde macht 20–30 Schläge weniger im Jahr. Das ist der Unterschied zwischen Frust-Score und persönlicher Bestleistung.

3. Die drei größten Fehler beim Putten – und wie du sie vermeidest

Viele Golfer haben keine Putt-Routine. Keine Vorstellung von Zielpunkten. Keine Technik für Geschwindigkeit. Deshalb sieht man oft dieselben Fehler:
❌ Fehler 1: Putten ohne Tempo-Gefühl
Ein Putt lebt vom Gefühl für Geschwindigkeit. Du kannst perfekt zielen – aber wenn der Ball zu stark oder zu schwach gespielt ist, hast du keine Chance.Typisches Beispiel: Der erste Putt aus 8 Metern geht deutlich zu lang – der Rückputt ist nervig lang. Du bist mental unter Druck – der nächste geht vorbei. 3-Putt.
❌ Fehler 2: Kein Ziel, nur „aufs Loch“
Gute Putter zielen nicht aufs Loch, sondern auf einen Zwischenpunkt – z. B. eine Stelle 30 cm vor dem Ball, auf der idealen Linie.

Ein kontrollierter Putt wird wie ein Schlag auf eine Linie gespielt – nicht auf ein Ziel im Raum. Diese Perspektive verändert alles.
❌ Fehler 3: Keine Routine, keine Wiederholbarkeit
Was du brauchst: Eine klare Abfolge, die dich in einen vertrauten mentalen Zustand versetzt. Eine gute Pre-Shot-Routine senkt deinen Puls, stabilisiert den Bewegungsablauf – und macht Putts auch unter Druck erfolgreich.

4. Der Schlüssel: Technik + Gefühl + System
Gutes Putten basiert auf einem einfachen, aber stabilen Bewegungsmuster. Kein Hokus-Pokus, sondern reproduzierbare Mechanik:

  • 🔁 Pendelschwung: Der Putter schwingt kontrolliert aus den Schultern, die Handgelenke bleiben stabil.
  • 🪞 Square Setup: Augen über dem Ball, Schultern parallel zur Ziellinie.
  • 🧘 Konstanz: Immer gleiche Griffhaltung, gleiche Standbreite, gleiche Routine.

Deine 4-Schritte-Putt-Routine:

  1. Lesen: Wo ist der höchste Punkt (Break)? Zielpunkt festlegen – nicht das Loch!
  2. Gefühl vorbereiten: 2 Probeschwünge mit Blick auf die Distanz, nicht auf den Ball
  3. Setzen: Ziel fixieren, Ball ansprechen, ruhig atmen
  4. Durchziehen: Kein Zögern – durchschwingen wie geplant
5. Deine erste Trainingsübung: Das 3-Zonen-Putten
3-zonen-putting

3-zonen-putting

Ziel:
Stärkung der kurzen Putts (1–3 Meter), Aufbau von Selbstvertrauen und Wiederholbarkeit.
Aufbau:

  • ⛳️ Markiere 3 Putt-Distanzen mit Tees: 1 Meter, 2 Meter, 3 Meter
  • ⛳️ Putter, 3 Bälle, ruhiges Übungsgrün oder ebenes Teppichstück
  • ⛳️ Putte je 3 Bälle aus jeder Zone Richtung Loch

Wertung:

  • 1 Punkt pro Treffer
  • Ziel: Mindestens 7 von 9 Putts versenken

Fortgeschritten:
Führe die Übung 3x hintereinander mit Pause durch. Ziel: In Runde 3 noch über 80% Trefferquote halten – das simuliert mentalen Druck.
Effekt:
Du baust Sicherheit auf den Distanzen auf, die in der Realität am häufigsten zum Score-Killer werden. Die 1–3 Meter sind entscheidend für Pars, Bogeys – und auch Birdies.

6. Fazit: Deine Scores beginnen und enden auf dem Grün

Putten ist keine Nebensache. Es ist der wichtigste Teil deines Spiels, wenn du dein Handicap verbessern willst. Keine andere Disziplin beeinflusst deinen Score so stark mit so wenig körperlichem Aufwand.Und das Beste: Du kannst Putten überall trainieren – auf dem Übungsgrün, zuhause im Wohnzimmer, sogar im Büro. Du brauchst keine 200 Meter Schläge, sondern Kontrolle auf 2 Meter.💡 Beginne heute mit dem 3-Zonen-Putten. Baue eine Routine auf. Und bleib dran – denn schon morgen geht’s weiter mit dem nächsten Schlüssel zum Erfolg.

📅 Morgen: Zielorientiertes Putten – So erkennst du deine wahren Schwächen

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Handicap verbessern

„Ich bleib bei HCP 22 hängen“ – Was einem Golfer wirklich geholfen hat, aus der Frustzone zu kommen

Neulich hat uns Michael aus Berlin geschrieben. 45 Jahre alt, berufstätig, sportlich, leidenschaftlicher Golfer – aber seit Monaten frustriert, weil er nicht sein Handicap verbessern kann.

„Ich liebe Golf. Aber mein Handicap bleibt seit Ewigkeiten bei 22 stehen. Ich habe gefühlt alles probiert: YouTube-Videos geschaut, neue Drills ausprobiert, sogar neue Schläger gekauft. Andere erzählen ständig, wie sie sich verbessern. Ich dagegen habe das Gefühl, dass sich nichts mehr tut. Und das frustriert mich total – ich verliere langsam den Spaß.“

Diese Worte stehen sinnbildlich für ein Problem, das viele Golfer rund um HCP 20–25 kennen: Stagnation trotz Aufwand. Und das kann zermürbend sein – vor allem, wenn man regelmäßig trainiert, aber keine Fortschritte mehr sieht.

❌ Das wahre Problem: Zu viel machen – aber das Falsche

Was viele nicht erkennen: Es liegt oft nicht an mangelndem Talent oder zu wenig Training, sondern an fehlender Struktur und spielerischem Bezug im Training.

Die typischen Stolperfallen:

  • Zu viel Theorie: YouTube & Bücher liefern Infos – aber keine Kontrolle über deine Umsetzung.
  • Falscher Fokus: Statt dein Spiel als Ganzes zu sehen, verbeißt du dich in Details (z. B. Griff, Rückschwung), die oft gar nicht relevant sind.
  • Range-Monotonie: Immer nur Bälle schlagen ohne Ziel frisst Energie – aber bringt keine echte Verbesserung.

Ergebnis: Kein Fortschritt, keine Motivation, kein Spaß – und das ist der Anfang vom Ende für viele Golfer, die eigentlich nur besser werden wollen.

✅ Der Ausweg: Michael’ 3-Schritte-Strategie zum Neustart

🔧 1. Spielformen statt Range-Drills

„Ich habe aufgehört, planlos Bälle zu schlagen. Jetzt mache ich Übungen mit Score, Ziel und Wettkampfcharakter. Und plötzlich macht es wieder Spaß.“ – Michael

Warum das wirkt: Viele Golfer üben, als wären sie auf der Driving Range – nicht auf dem Platz. Das Problem: Auf dem Platz musst du Entscheidungen treffen, Druck aushalten, Ziele treffen. Genau das trainierst du mit Spielformen.

Hier 3 konkrete Beispiele aus Michael’ Training:

ZielÜbung
Drives sicherer machen10 Drives mit Zielkorridor (z. B. zwischen 2 Fahnen auf der Range).
Zähle, wie viele Bälle „spielbar“ bleiben – das ist dein Score.
Pitch-Kontrolle verbessernLege 3 Ziele bei 20, 30 und 50 Metern.
Pro Ziel 3 Bälle – wie viele bleiben in einem 3-Meter-Kreis?
Putten stabilisierenClock-Drill: 12 Bälle im Uhrzeigersinn rund ums Loch (1–2 Meter).
Ziel: Mindestens 10 Treffer. Miss dich selbst!

📌 Tipp: Schreib dir deinen Score auf – und versuche jede Woche, dich um 1 Schlag zu verbessern.

📲 2. Shot-Tracking statt Rategolf

„Ich dachte, mein Driver ist das Problem – aber die Daten zeigten: Ich verliere am meisten Schläge beim Putten und in 30–60 m Distanz. Das war ein Augenöffner.“ – Michael

Golf ist ein Spiel mit vielen Variablen. Ohne klare Analyse weißt du nicht, wo du wirklich Schläge verlierst. Shot-Tracking-Systeme wie Arccos, ShotScope oder Garmin Golf machen genau das sichtbar.

Sie analysieren automatisch deine Runden und zeigen z. B.:

  • Wie sicher du das Fairway triffst
  • Wie viele Putts du pro Runde brauchst
  • Welche Schläger du zu kurz oder zu lang schlägst

Das macht Training plötzlich messbar – und du kannst genau an deinen Schwächen arbeiten, statt zu raten.

🧑‍🏫 3. Externer Trainer mit neuem Blickwinkel

„Ich habe einfach mal bei einem anderen Pro in einem Nachbarclub angerufen – und das war das Beste, was ich machen konnte.“ – Michael

Du darfst in jedem DGV-Club Trainerstunden nehmen – auch ohne Mitgliedschaft. Und ein Trainerwechsel kann Wunder wirken:

  • Neuer Blickwinkel – anderer Input
  • Frische Übungen, neue Trainingsmethoden
  • Oft mehr Fokus auf das Spiel statt nur Technik

📌 Tipp: Frag explizit nach einem On-Course-Coaching. Der Trainer begleitet dich 9 Loch und analysiert dein Spiel unter realen Bedingungen.

📆 Michael’ 4-Wochen-Plan – so kann dein Neustart aussehen

WocheFokusMaßnahme
1Spielfreude2 entspannte 9-Loch-Runden mit Freunden. Kein Druck, kein Zählen – nur Spaß und Gefühl zurückgewinnen.
2SelbstanalyseShot-Tracking-App installieren (z. B. Arccos oder ShotScope). Erste Runde loggen und Schwächen auswerten.
3Spielformen2 gezielte Trainingseinheiten mit Zählscore: 1x Pitches & Chips, 1x Putten & Drives.
4Trainer-Feedback1 On-Course-Coaching bei einem externen Golf-Pro buchen – Fokus: Spielintelligenz & Schlägerwahl.

„Ich war wieder motiviert – und habe in Woche 5 meine erste 89 seit über einem Jahr gespielt.“ – Michael

🏁 Fazit: Training, das zu dir passt, schlägt jedes YouTube-Video

Wenn du frustriert bist und keine Fortschritte machst – dann liegt es nicht an dir. Du brauchst kein mehr, sondern anders:

  • Mehr Spielformen – weniger Bällekloppen
  • Mehr Klarheit – weniger Bauchgefühl
  • Mehr Freude – weniger Selbstzweifel

Geh deinen eigenen Weg. Genau wie Michael. Dann wird dein Handicap folgen.

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Handicap stagniert

„Mein Handicap stagniert, trotz meines Heimatclub-Trainers“

Viele Golfer und Golferinnen trainieren regelmäßig mit einem Pro – und sehen trotzdem keine Fortschritte. Das frustriert, macht ratlos und lässt Selbstzweifel aufkommen. Doch: Es liegt oft nicht an dir – sondern am fehlenden Input von außen. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du trotz Trainingsstillstand neue Impulse bekommst, dein Spiel gezielt entwickelst und dein Handicap in 12 Wochen sichtbar verbesserst.



Die Leserfrage

„Ich bin 40 Jahre alt, spiele aktuell Handicap 24 und trainiere seit über 1,5 Jahren regelmäßig mit einem der drei Golftrainer in meinem Heimatclub. Trotz dieser intensiven Betreuung komme ich einfach nicht weiter – mein Handicap stagniert, obwohl ich viel Zeit und Energie in mein Spiel stecke. Ich frage mich inzwischen, ob es vielleicht an mir liegt oder ob es andere Wege gibt, um mein Spiel gezielt zu verbessern?“


Schnellstarter: 3 Dinge, die du direkt testen kannst
Viele Golferinnen denken, sie seien an den Pro ihres Heimatclubs gebunden – doch das stimmt nicht. Du darfst ganz legal und ohne Clubwechsel in jedem DGV-Club in Deutschland Trainerstunden buchen. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig, und es ist völlig normal, sich Input von außen zu holen – im Gegenteil: Gerade ein neuer Coach sieht sofort Dinge, die im gewohnten Umfeld übersehen werden. Also: Keine Scheu – such dir neue Impulse!

  1. Externe Pro-Stunde buchen
    Du darfst in jedem DGV-Club Trainerstunden nehmen – ganz ohne Mitgliedschaft. Ein neuer Blickwinkel kann Wunder wirken.
  2. Shot-Tracking aktivieren
    Apps wie Arccos oder ShotScope zeigen dir, wo du wirklich Schläge verlierst – datenbasiert statt Bauchgefühl.
  3. Fitting überprüfen
    Ein falscher Schaft oder Loft kann dir massiv Konstanz rauben – besonders bei mittleren Handicaps.

Unsere Antwort: 12-Wochen-Fahrplan
Erstmal: Du bist damit nicht allein. Viele Golferinnen und Golfer erleben genau diese Phase, in der sich trotz regelmäßigem Training nichts mehr verbessert. Das bedeutet nicht, dass du untalentiert bist oder etwas falsch machst – sondern oft nur, dass du neue Impulse brauchst. Die Wahrheit ist: Auch der beste Trainer kann irgendwann betriebsblind werden. Wenn ihr euch gut kennt, wird vielleicht weniger kritisch hinterfragt, weniger analysiert, weniger verändert. Das ist ganz normal – aber auch genau der Moment, in dem du dich umschauen solltest.

Eine externe Trainerstunde, sei es in einem anderen Club oder online, kann neue Perspektiven eröffnen und dein Spiel transformieren. Es ist wichtig, sich von anderen Profis coachen zu lassen, auch ohne den Club zu wechseln, da dies oft unbekannt ist. Probiere es aus und lass dich von einem frischen Blick überraschen! Eine externe Trainerstunde – egal ob in einem anderen Club oder online – kann plötzlich Türen öffnen, neue Perspektiven geben und dein Spiel transformieren. Wichtig ist: Du darfst dich jederzeit von anderen Profis coachen lassen – auch ohne den Club zu wechseln. Viele wissen das nicht. Probier’s aus – du wirst überrascht sein, was ein neuer Blick bewirken kann!

 

 

ziele:
  kurzfristig (12 Wochen):
    - Fairway-Treffer-Rate: 50 % (+10 %)
    - Greens-in-Regulation: 4/Runde (+2)
    - Putts pro Runde: 34 (-2)
  mittelfristig (12 Monate):
    - Handicap: ≤ 18
assessment:
  woche_1:
    - 18-Loch-Baseline mit Shot-Tracking (Arccos/ShotScope)
    - Video-Aufnahmen: Down-the-Line & Face-On
    - Körper-Screen: TPI-Mobilität & -Stabilität
    - Komplettes Club-Fitting inkl. Wedges & Putter
routine:
  montag: 45 min Golf-Mobility & Core-Stabilität
  dienstag: 60 min Technik-Range (Eisen-Kontakt-Drills)
  mittwoch: 45 min Putten (Speed-Ladder, Gate-Drill) + 9-Loch Scoring
  donnerstag: 30 min Kraft (Hüfte/Core) + 15 min ¾-Swings
  freitag: 60 min Kurzspiel (20-80 m Wedge-Matrix)
  samstag: 18-Loch Turnierrunde, Stats loggen
  sonntag: Wochen-Review & 30 min Mentales Training
coaching:
  remote_platform: Skillest
  coach_kriterien:
    - LPGA- oder TPI-Level 2-Zertifizierung
    - 24-72 h Video-Feedback
  paket: "1 Video-Analyse + Drillpaket/Woche"
tools:
  - Shot-Tracking: Arccos, ShotScope oder Golftec-App
  - Video-Feedback: CoachNow
  - Fitness: TPI-Golf-Workout (3 ×/Woche)
checkpoints:
  alle_4_wochen:
    - Strokes-Gained-Analyse
    - Plan-Anpassung mit Coach

Warum stagniert dein Handicap?

  • Kein klares Feedback-System: Ohne Daten rätst du nur.
  • Einseitige Trainingsmischung: 70 % Range-Bälle, 10 % Putten – falsche Gewichtung.
  • Körperliche Limits: Mobility-Defizite verstellen den Schwungpfad.

So holst du neue Impulse – Schritt für Schritt

WocheFokusWas genau zu tun ist
1DiagnoseShot-Tracking starten, Video aufnehmen, Fitting terminieren
2–4Technik & KurzspielExterne Pro-Stunde, Kontakt-Drills, Wedge-Matrix
5–8Fitness & GeschwindigkeitMobility-Blocks, Kettlebell-Basics, Speed-Stick-Sessions
9–12Scoring unter Druck9-Loch-Matches, Up-&-Down-Challenges, Turnier-Routine
Mentales Upgrade
  • 15-Sekunden-Pre-Shot-Routine: immer gleich, egal ob Tee 1 oder Putt auf 18.
  • Zielorientierte Schlägerwahl: 80 % Schwung reicht, Hauptsache Mitte Grün.
  • Runden-Review am Sonntag: Was lief gut? Wo bleibt Energie auf der Strecke?

Fazit
Dein Handicap stagniert nicht wegen mangelndem Talent, sondern weil dir präzises Feedback und frische Impulse fehlen. Nutze externe Coaches, tracke deine Schläge und baue gezielt Fitness ein – so brichst du in nur drei Monaten die HC-20-Schallmauer.

Call-to-Action: Teile diesen Artikel mit Golferinnen in deinem Flight – vielleicht buchen sie gleich die erste Fremd-Trainerstunde mit dir zusammen! Hier kannst du nach externen Trainer in deiner nähe schauen.

 

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Schlagvarianten - Ein Golfer nähert sich dem grün an mit einem Chip

Schlagvarianten rund ums Grün: So wählst du clever

Du bist nah am Ziel, aber jetzt wird’s heikel: Wie spielst du den Ball aufs Grün, damit er nahe zur Fahne kommt? Chip, Pitch, Putt vom Vorgrün oder sogar ein Flop-Shot? Hier bekommst du die clevere Entscheidungshilfe fürs kurze Spiel.

🟢 Hinweis zur Bodenbeschaffenheit: Wenn im Artikel nicht anders angegeben, gehen wir von einem festen, trocken gemähten Fairway oder Vorgrün aus. Bei feuchtem, sandigem oder sehr dichtem Rough kann sich die Schlagauswahl deutlich verändern. Ein paar Beispiele:

  • Feuchter, weicher Boden: weniger Roll, eher pitchen
  • Harter, trockener Boden: mehr Roll, Chip oder Bump&Run ideal
  • Dickes Rough kurz vor dem Grün: Flop oder hoher Pitch erforderlich

Warum die richtige Schlagwahl entscheidend ist

Viele Hobbygolfer greifen automatisch zum Wedge, selbst wenn der Putter die bessere Wahl wäre. Dabei kannst du mit der passenden Schlagvariante Schläge sparen – selbst ohne perfekte Technik.

Die 6 wichtigsten Schlagtypen rund ums Grün

SchlagWann einsetzenTypischer Schläger
Putt vom VorgrünFlach, kurz gemäht, kein HindernisPutter
ChipKurze Flugphase, viel RollEisen 7–9, PW
Bump & RunEtwas längere Rollstrecke, z. B. bei HangEisen 6–8
PitchMehr Flug, wenig RollSand- oder Gap-Wedge
Flop-ShotHoch, wenig Roll, wenig PlatzLob-Wedge, Sand-Wedge
Lob (max. hoch)Extrem hoch über Hindernis, kurzer Landepunkt60° Lob-Wedge

Entscheidungsmatrix: Welcher Schlag ist wann sinnvoll?

  • Viel Platz zum Rollen? → Chip oder Bump&Run
  • Ball liegt tief im Rough? → Pitch
  • Hohes Hindernis nah am Grün? → Flop oder Lob
  • Grünnähe, flacher Boden? → Putt vom Vorgrün
  • Nass oder weich? → Weniger Roll einplanen

Trainings-Tipps pro Schlagtyp

1. Chip

  • Set-up: Gewicht nach vorn, wenig Handgelenk
  • Trainiere Längenkontrolle durch unterschiedliche Ziele

2. Pitch

  • Halbschwung mit offenem Wedge
  • Konstanz kommt durch Rhythmus, nicht durch Kraft

3. Flop

  • Ball weit vorne, Schläger offen, weicher Boden nötig
  • Nicht für harte Links-Plätze oder bei Nässe!
4. Putt vom Vorgrün
  • Teste Ballreaktion auf Schnittkante Vorgrün/Grün
  • Oft sicherer als Chip mit Wedge

Fehleranalyse: Die 3 größten No-Gos für HCP 36

  1. Immer zum Wedge greifen, auch bei perfekten Puttbedingungen
  2. Flop versuchen, obwohl zu wenig Platz oder falscher Boden
  3. Keine klare Vorstellung vom Landepunkt und Rollverhalten
📌 Merke: Der beste Schlag ist oft der einfachste. Wähle so, dass du den Ball sicher aufs Grün bekommst – nicht direkt zur Fahne.

Fazit: Dein neues Spielziel rund ums Grün

Mit cleverer Schlagwahl wirst du konstanter und reduzierst Doppelbogeys. Entscheide nach Lage, Hindernis und Rollverhalten – nicht nach „Lieblingsschläger“. Übe gezielt alle Varianten und nutze einfache Optionen so oft es geht.

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Platzmanagement im Golf

Platzmanagement im Golf: Wie du strategisch denkst und besser scorst

Techniktraining ist wichtig. Aber wenn du dein Handicap dauerhaft verbessern willst, brauchst du mehr: Platzmanagement. Wer clevere Entscheidungen trifft, macht weniger Fehler und holt das Maximum aus seinen Schlagfertigkeiten raus .

Warum Platzmanagement dein Scorekiller sein kann

Viele Golfer verlieren 4–6 Schläge pro Runde nicht durch Fehlschläge, sondern durch falsche Entscheidungen auf dem Platz. Ziel ist es, Risiken zu vermeiden, Stärken zu nutzen und sich in klugen Zonen zu bewegen. Platzmanagement hilft dir, vorausschauend zu spielen.

1. Lerne dein Spiel kennen

Bevor du smart spielen kannst, musst du wissen, was du kannst und was nicht. Führe ein Logbuch mit diesen Punkten:

BereichSelbsteinschätzung
DriverWie viele Fairways triffst du?
EisenWie weit (und wie genau) schlagen deine Eisen wirklich?
WedgesTriffst du Grüns aus 70–110 m Entfernung?
ShortgameWie oft rettest du dich aus 30–50 m?
PutterWie viele Putts brauchst du pro Runde?
📌 Tipp: Tracke 3–5 Runden mit einfachen Notizen oder mit einer App wie Upgame, Arccos oder Garmin Golf.

2. Vorab-Strategie: Der 5-Minuten-Gameplan
Bevor du zum ersten Tee gehst, beantworte diese Fragen für jede Bahn:

  • Was ist die größte Gefahr (Out, Wasser, Bunker)?
  • Wie viel Platz habe ich auf meiner bevorzugten Schlagdistanz?
  • Was ist meine ideale Länge für den Approach?
  • Wo liegt die sichere Seite des Grün oder Fairways?
  • Wie vermeide ich das Double Bogey?

3. Beispiel: Lochstrategie konkret

Platzmanagement Beispiel Loch

Lochbeschreibung: Par 4, 320 m, dogleg rechts, Wasser rechts, Bunker links vor dem Grün.

  • No-Go: Rechts ins Wasser slicen oder über die Bunker attackieren
  • Strategie: Abschlag mit 180–200 m leicht links auf dem Fairway (z. B. Rescue oder Hybrid)
  • 2. Schlag: Layup auf 90–100 m oder kontrollierter Pitch
  • Ziel: Par oder Bogey durch solides Spiel ohne Risiko

4. So trainierst du Platzmanagement

Übung: Worst-Ball

Spiele 9 Löcher mit zwei Bällen. Du musst immer den schlechteren Ball weiterspielen. So lernst du, Fehler zu vermeiden.

Range-Taktik: Zielzonen statt Maximaldistanz

  • Schlage Eisen 7 auf 70%, 80%, 90% Ziel
  • Trainiere gezieltes Platzieren statt Vollgas

5. Mentale Checkliste für jede Bahn

  • Was ist mein Par (realistisch)?
  • Wo ist das größte Risiko?
  • Was ist mein sicherster Schlag?
  • Wo darf ich nicht hin?

Fazit: Strategie first!

Platzmanagement ist keine Magie, sondern Denkdisziplin. Wer smart plant und konservativ spielt, spart Schälge ohne extra Training. Trainiere dein Spiel, aber manage deine Runde!

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Nelly Korda und Tiger Woods

Wedges wie ein Profi – Erklärt von Nelly Korda und Tiger Woods

Inside-100-Yards Cheat-Sheet inklusive häufigster Fehler und deren Lösungen.

Cheat-Sheet  (schneller Überblick)

  • Vollgas-Schwung (100 %)80–90 % Power bewahrt Kontrolle & Spin-Konstanz.
  • „Ein Schläger – eine Länge“ → Schwunglänge variieren (Hüfte / Brust / Schulter), Tempo bleibt.
  • Lie ignorieren → zuerst Lage lesen, dann Stand & Ziel anpassen.
  • Nur hohe Flugbälle → drei Trajektorien (hoch / mittel / flach) trainieren.
  • Kein Distanz-Gapping → Wedge-Leiter in ≈ 5 m-Schritten üben.
  • Deceleration im Bunker → 60 % Gewicht links, Blatt öffnen, Sand auspeitschen.

1 | Warum 80 % besser ist als 100 %

„Ich schwinge nie voll – höchstens 90 %. So bleibt Loft & Tempo konstant.“

Bei 100-%-Vollgas kippt der Loft nach vorn, der Ball startet flacher und der Spin wird unberechenbar. Stell dir einfach einen Lautstärke-Regler vor – du drehst nur bis 8 / 10, nie bis Anschlag.

2 | Schlägerwahl ≠ Distanzkontrolle

Ein 70 yd / ≈ 64 m-Schlag ist kein Grund, das Sand-Wedge zu „quetschen“. Profis nutzen Schwunglängen:

WedgeSchwunglängeDistanz (yd / m)
60°Hüfte ↔ Hüfte60 / ≈ 55
56°Brust ↔ Brust80 / ≈ 73
52°Schulter ↔ Schulter95 / ≈ 87

Tempo bleibt immer gleich – nur der Weg des Schlägers wird länger.

3 | Lie-Check – der vergessene First Step

LageStand-AnpassungZiel-Anpassung
Ball unter FüßenOberkörper aufrichten, Knie flacherLinker Zielpunkt – Ball startet oft rechts
Hang bergabGewicht stärker linksFlacher Flug – loftigeren Schläger wählen
Fester Sand / HardpanSchlagfläche nicht öffnenSteiler in den Boden, Ball-first Kontakt

4 | Drei Trajektorien – ein Wedge

  1. Hoch & stoppend – Ball vorn, Hände neutral, Handgelenk frei.
  2. Mittel & spin-kontrolliert – Ball mittig, 55 % Gewicht links.
  3. Flach & rollend – Ball zurück, 65 % Gewicht links, Hände leicht vor dem Ball.

Je 10 Bälle pro Höhe trainieren – Wind und Fahnenposition verlieren ihren Schrecken.

5 | Bunker-Basics ohne Drama

  1. 60 % Gewicht links, Ball zwei Fingerbreit vor der Mitte, Blatt vor dem Greifen öffnen.
  2. Sand 3 cm vor dem Ball treffen und zum Ziel „ausschaufeln“.
  3. Komplett bis Schulterhöhe durchschwingen – nie abbremsen.

1-€-Münzen-Drill: Münze 3 cm hinter den Ball legen; fliegen Münze + Sand raus, passt dein Eintrittspunkt.

6 | Dein 30-Min-Range-Programm

  1. Wedge-Leiter (10 min) – 60°, 56°, 52° in den Schwunglängen Hüfte / Brust / Schulter.
  2. Trajektorien-Trio (10 min) – Hoch, mittel, flach je 5 Bälle aus 75 yd / ≈ 69 m.
  3. Lie-Roulette (10 min) – 10 Bälle in zufällige Lagen werfen, Lie lesen, Setup anpassen, schlagen.

7 | FAQ für HC 36

FrageAntwort
Immer 60° im Kurzspiel?Nein – Gap-Wedge (52–54°) liefert berechenbareren Spin bei mittleren Fahnen.
Wie viel Bounce im Bunker?12–14° verzeiht Fehler; bei sehr hartem Sand < 10°.
3 cm Sand-Zone messen?Linie ziehen, Ball 3 cm davor, Spur muss Linie vor dem Ball schneiden.

Fazit + das komplette Video von Tiger Woods & Nelly Korda

Mit 80-%-Schwüngen, sauberem Gapping, präziser Lie-Analyse und variablen Trajektorien wird dein Kurzspiel zur Birdie-Maschine. Dranbleiben – bald legst du jede Fahne unter 91 m an!

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Shot Tracer App

Shot Tracer App: damit du dein Ballflug sehen kannst

Du möchtest eindrucksvolle Aufnahmen deines Golfschlags erstellen, bei denen man im Video den Weg deines Balls
klar verfolgen kann? Genau dafür bietet dir die Shot Tracer-App allerlei Möglichkeiten.

Die Anwendung wertet typischerweise ein aufgenommenes Video aus und markiert
die geschätzte Flugbahn deines Golfballs mit einer farbigen Linie.
So erhältst du nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch ein praktisches Tool zur Selbstanalyse
und Verbesserung deiner Abschlag-Technik.

Funktionsweise in Kurzform

  • Aufnahme: Du erstellst ein kurzes Video von deinem Schlag mit Handy oder Tablet.
  • Erkennung und Tracing: Die App analysiert das Video, erkennt den Ball und legt
    eine markante Kurve darüber, welche den Ballweg zeigt.
  • Verfeinerung: In vielen Fällen kannst du manuell nachkorrigieren, wenn der Tracker
    den Ball kurz aus den Augen verliert.
  • Ergebnis: Heraus kommt ein Clip, in dem du jede Nuance des Ballflugs erkennen kannst.

Warum lohnt es sich?

Neben dem Coolness-Faktor bekommst du damit ein sehr effektives Feedbackinstrument für deinen Schwung.
Es ist oft einfacher, die Ursache für einen Slice oder Hook zu verstehen, wenn man den gesamten Ballverlauf
klar vor Augen hat. Auch Vergleiche mit älteren Aufnahmen oder professionellen Tipps werden so viel greifbarer.


Andere Apps, die ähnliche Effekte ermöglichen

Während Shot Tracer einer der bekanntesten Vertreter ist, bieten auch andere Apps
ähnliche oder zusätzliche Features. Hier ein Überblick mit etwas mehr Detail:

  1. GolfTracer
    Sehr benutzerfreundlich und auf eine schnelle Umsetzung der Flugbahnmarkierung ausgelegt.
    Du kannst in nur wenigen Schritten aus deinem Video einen Clip mit Tracer-Effekt machen.
    Anpassungen wie Farbwahl der Linie oder die gewünschte Videolänge sind in der Regel frei justierbar.
  2. ShotVision
    Der große Vorteil hier: Neben dem reinen Einzeichnen des Ballflugs erhältst du
    (je nach Gerät und Lichtverhältnis) zusätzliche statistische Angaben wie Abschlagtempo
    oder geschätzte Weite. Wer tiefer in die Datenanalyse einsteigen möchte,
    kann so direkt erkennen, wie sich technische Veränderungen im Schwung auswirken.
  3. V1 Golf
    Eigentlich eine Schwung-Analyse-Anwendung mit Slow-Motion-Funktionen und Vergleichstools.
    Doch für einfache Ballverfolgung lässt sich das Programm ebenfalls nutzen.
    Vorteil: Du hast umfangreiche Möglichkeiten, unterschiedliche Schlagsequenzen zu speichern,
    in Zeitlupe anzusehen und sogar Experten-Feedback einzuholen.
  4. Hudl Technique (ehemals Ubersense)
    Ursprünglich nicht nur für Golf gedacht, sondern für Sportanalysen allgemein.
    Mit ein wenig Feinschliff kannst du auch hier Ballflüge nachverfolgen und
    die Aufnahmen für Trainingszwecke aufbereiten. Praktisch sind u.a.
    die Analyse-Tools für Zeitlupen und Bild-für-Bild-Durchgänge.
  5. Swing Profile
    Diese App nutzt eine fortgeschrittene Bewegungs- und Objektverfolgung,
    um sowohl den Golfer als auch den Ball besser zu erkennen.
    Neben dem Tracer-Effekt hast du hier oft die Möglichkeit, den Schwungwinkel
    oder Schlägerpfad genauer zu begutachten. Auch sehr nützlich,
    wenn du dich intensiv mit Technik-Optimierung befasst.
  6. Coach’s Eye
    In erster Linie ein Werkzeug für Trainer und Athleten aus diversen Sportarten.
    Golfaufnahmen lassen sich aber ebenfalls analysieren.
    Wenn du ein bisschen herumprobierst, kannst du den Ballflug in deine Clips einzeichnen
    oder zumindest Frame für Frame durchgehen, um die Schlagposition und den Abflugwinkel genauer zu untersuchen.

Professionelle Launch-Monitor-Systeme

Brauchst du noch mehr Genauigkeit, wirst du bei Hardware-Systemen fündig.
TrackMan, Flightscope oder Garmin Approach sind nur einige Beispiele,
die nicht nur den Ballflug visualisieren, sondern auch umfassende Daten wie Spin, Abflugwinkel oder Carry-Distanz ermitteln.
Allerdings sind diese Systeme häufig kostspielig und eher auf Golfanlagen oder Driving Ranges zu finden.
Wer sie privat nutzt, investiert meist in sein ambitioniertes Training.


Fazit

Eine Tracer-App kann dir helfen, die Flugbahn deines Golfballs besser zu verstehen und
gleichzeitig eindrucksvolle Videos zu erstellen. Ob du reine Ball-Highlights willst oder
deine Performance kontinuierlich verbessern möchtest – Tools wie Shot Tracer,
GolfTracer, ShotVision und Co. decken ein breites Spektrum ab.
Und wer zusätzlich Messwerte wie Geschwindigkeit oder Spin braucht,
kann über Launch-Monitore oder erweiterte App-Funktionen nachdenken.

Am Ende geht es darum, deinen Schwung zu optimieren und mehr Spaß beim Golfen zu haben.
Mit den richtigen Apps und etwas Geduld erreichst du garantiert beides. Viel Erfolg auf dem Platz!

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Spiel für unter HC10

Warum Strategie & Kopf über den Score entscheiden, Strategie & Mentales Spiel für unter HC10

Wenn du Handicap 9 oder besser spielst, kannst du golfen. Punkt. Du triffst den Ball, du kennst deine Längen, du arbeitest an deiner Technik. Und trotzdem fragst du dich: Warum score ich nicht besser?

Die Antwort liegt nicht mehr im Schwung, sondern im Kopf – und in der Strategie. Hier kommt dein Upgrade.


Course Management für Low-Handicapper

1. Spiele deine Stärken, nicht den Platz

  • Du liebst dein Hybrid vom Tee? Dann nutze es auch auf engen Par 4s.
  • Du kannst kein Draw? Dann plane auch keinen.
  • Beispiel: Lieber 150 m vom Fairway als 90 m aus dem Rough.

2. Zielrichtung bewusst wählen

  • 80% der Fahnen musst du nicht direkt angreifen.
  • Ziele auf die größten Zonen, nicht auf die schönsten.
  • Beispiel: Back-Right-Fahne? Mitte Grün ist das bessere Ziel.

3. Schärfe dein Par-Gefühl

  • Par ist dein Freund. Birdie passiert, aber du jagst es nicht.
  • Vermeide Double-Bogeys durch kluges Zurücklegen.

Wie du unter Druck besser scorst

1. Routine rettet Nerven

  • Eine klare Pre-Shot-Routine beruhigt. Immer gleich. Immer klar.
  • Beispiel: 1 Practice Swing, Ziel visualisieren, 1 Atemzug, Go.

2. Erfolg definieren, nicht Ergebnis

  • Statt „Ich muss Par spielen“ lieber: „Ich will 3 gute Entscheidungen treffen.“
  • Druck entsteht durch zu enge Zieldefinition.

3. Gedanken-Reset nach jedem Schlag

  • Schlechter Schlag? 3 Atemzüge, Blick in den Himmel, nächster Ball.
  • Mentale Kurz-Routine trainieren wie ein Putt.

Bad Day Recovery Plan: Wenn nix geht

1. Zurück zur Basis

  • Tee-Shot? Nimm den sichersten Schläger.
  • Annäherung? Mitte Grün.
  • Putt? Zwei sind okay.

2. Akzeptanz statt Frust

  • Schlechte Tage gibt’s. Mach kein Drama draus.
  • Ziel: Stabilisieren, nicht retten.

3. Kleines Ziel setzen

  • „Die letzten 5 Löcher ohne 3-Putt.“
  • „Kein Schlag mehr mit Wut.“

Runden-Analyse & Score-Strategien

1. Zahl der Schlägerklassen notieren

  • Wie oft Driver, Wedge, 7er-Eisen?
  • Wie viele Putts, wie viele Chips?
  • Das zeigt, was du wirklich brauchst.

2. Fehlerzonen erkennen

  • Wo entstehen Bogeys oder Schlimmeres?
  • Ist es Tee, Annäherung oder kurzer Bereich?
  • Scorekarte mit Notizen = Gold wert.

3. Ziele fürs nächste Training ableiten

  • Wenn du weißt, dass du 4 Chips pro Runde vergeigst: Fokus!
  • Immer datenbasiert trainieren, nicht gefühlt.

Fazit
Wenn du unter 10 spielst, ist dein größter Hebel nicht mehr dein Schwung – sondern dein Denken, Entscheiden und deine mentale Klarheit. Nutze Strategie, Routine und Analyse wie ein Tourspieler. Dann fällt das Handicap von ganz alleine.

Und denk dran: Par ist geil.

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